Ziehst Du im Winter die Heizung hoch und fragst Dich, wohin das Geld geht? Oder nervt Dich, dass beim Renovieren immer etwas Farbe oder Staub unter der Tür kriecht? Ich habe bemerkt: Handwerker, Hausmeister und Reinigungskräfte in Berlin bis München nutzen einen simplen Trick — und zwar täglich.
Warum Du das jetzt lesen solltest: Es kostet fast nichts, dauert 30 Sekunden — und kann Heizkosten, Ärger und Arbeit sparen. Lies weiter, bevor die nächste kalte Nacht kommt.
Was passiert, wenn Du eine Zeitung unter die Tür legst
Kurz gesagt: Du stoppst Luft, sammelst Schmutz und bekommst ein günstiges Indiz, ob jemand den Raum betreten hat. Praktisch wie ein kleiner Sicherheits- und Komfort-Booster, den fast jeder zur Hand hat.
Stell es Dir vor wie ein kleines Teesieb für die Luft — es filtert den Durchzug, ohne gleich die ganze Tür zu verändern.

Die 6 Profi-Gründe
- Sofortiger Zugstopp: Gerade in Altbauten mit undichten Türen senkt das den Wärmeverlust und spart Heizkosten.
- Schmutz- und Farbschutz: Maler und Reinigungskräfte legen Zeitung, um Farbe, Staub oder Wasser fernzuhalten.
- Temporäre Dichtung bei Renovierung: Wenn die Tür noch nicht abgedichtet ist, funktioniert die Zeitung als schnelle Übergangslösung.
- „Ist hier jemand?“-Signal: Hotelfachkräfte oder Hausmeister nutzen frische Zeitung als Indikator, ob ein Zimmer länger unbenutzt bleibt.
- Schutz der Türschwelle beim Möbeltransport: Zeitung reduziert Kratzer und Schrammen.
- Praktisch & nachhaltig: Keine teuren Materialien, leicht zu entsorgen — oft günstiger als Schaumstoffdichtungen für temporären Einsatz.
Wie Profis das richtig machen — Schritt für Schritt
Ich habe in meiner Praxis beobachtet zwei einfache Methoden: eine für Zugluft/Schmutz, eine als Indikator. Beide gehen schnell.
Hack A — Temporärer Zugstopp (30–60 Sekunden)
- Falte eine Zeitungsseite der Länge nach zu einem festen Röhrchen.
- Lege das Röhrchen direkt an die Innenseite der Tür, entlang der Schwelle.
- Drücke leicht mit dem Fuß oder der Hand nach, sodass es sich an den Spalt anpasst.
- Bei stärkerer Zugluft: mehrere Lagen oder quer legen. Entfernen, wenn es nass wird.
Hack B — Der Anwesenheits-Check für Hausmeister (10 Sekunden)
- Lege eine frische Zeitungseite halb unter die Tür, so dass ein Drittel sichtbar bleibt.
- Wenn die Person die Tür von innen öffnet, verschiebt sich das Papier sichtbar.
- Notiere Datum/Uhrzeit auf der sichtbaren Ecke — so hast Du einen einfachen Nachweis für Kontrollen.
Beachte: Das ist kein Ersatz für Sicherheitstechnik oder das Einschalten von Notdiensten. Es ist ein praktischer Hinweis, kein Beweis vor Gericht.
Wann der Trick nichts bringt — Grenzen und Vorsicht
- Bei starkem Wind oder Unterdruck in Gebäuden hilft Zeitung wenig — dann braucht es Dichtungsbänder oder neue Schwellen.
- Feuchte oder nasse Kanten saugen Zeitung voll und verschmieren. Bei Regen lieber gleich Plastik oder Handtuch.
- In Mietwohnungen: Informiere Dich vorher. Ein Papierfetzen kann als Eingriff in die Privatsphäre missverstanden werden.
- Safety first: Nutze den Anwesenheits-Check nicht, um Nachbarn auszuspionieren oder zu manipulieren.
Warum Du das in deutschen Haushalten oft siehst
In deutschen Wohnblocks mit alten Türen und steigenden Heizkosten ist Sparsamkeit Alltag. Hausmeister in Mehrfamilienhäusern, Maler in Altbauwohnungen in Hamburg und Studenten in WG-Küchen — alle greifen aus demselben Grund zur Zeitung.
Und ja: Morgens die regionale Tageszeitung (Süddeutsche, Tagesspiegel, oder sogar die Wochenblätter) auf dem Boden zu sehen, ist hier fast so normal wie der Duft von Filterkaffee.

Bonus-Hack: Besser als nur eine Zeitung
- Für längere Einsätze: Zeitung rollen, in eine alte Socke stecken — das wird zu einem dauerhafteren Zugstopper.
- Für Renovierer: Zeitung mit Panzertape kurz an der Tür fixieren — verhindert Verrutschen bei starkem Durchzug.
Vergleich: Es ist wie ein Klettverschluss statt eines ganzen Reißverschlusses — nicht perfekt, aber oft ausreichend.
By the way: Wenn Du regelmäßig Heizkosten sparen willst, ist das nur eine Sofortmaßnahme. Reinige Türleisten, prüfe Dichtungen und tausche alte Gummileisten aus — das lohnt langfristig.
Kurzes Fazit
Die Zeitung unter der Tür ist kein Zaubertrick, sondern ein praktischer Alltagstrick: günstig, schnell und überraschend wirksam. Viele Profis in Deutschland nutzen ihn täglich, weil er Probleme löst, bevor sie groß werden.
Welche low-budget-Hacks nutzt Du gegen Zugluft oder beim Renovieren? Schreib es unten — ich bin neugierig auf Deine Erfahrungen.









