Zahnpasta auf Kratzer im Parkett: Der 2-Euro-Trick, den Handwerker kennen

Du siehst plötzlich einen Kratzer im Parkett und denkst: gleich den Schreiner rufen? Halt kurz — ich habe das selber ausprobiert und konnte mir zweimal den teuren Handwerker sparen. Warum du das jetzt lesen solltest: Es kostet kaum was, dauert 5 Minuten und oft ist das Ergebnis verblüffend genug, dass Gäste nichts bemerken.

Warum Zahnpasta überhaupt hilft — und wo sie versagt

Ich bemerkte zuerst, dass viele Kratzer auf Parkett nicht tief sind, sondern nur die Oberfläche aufgeraut. Zahnpasta enthält feine Schleifpartikel — das macht sie zu einem Mini-Poliermittel.

  • Für feine, oberflächliche Kratzer funktioniert Zahnpasta oft gut.
  • Bei tieferen Riefen bis ins Holz hilft sie kaum; da brauchst du Holzkitt oder Abschleifen.
  • Wichtig: Nur weiße, nicht‑gelartige Zahnpasta verwenden — bunte Gele können färben.

Warum Handwerker das kennen

In meiner Praxis sehe ich: Profis nutzen oft einfache Haushaltsmittel, um kleine Makel schnell kaschieren zu können. Zahnpasta ist kein dauerhafter Ersatz für Nachlackieren, aber ein cleverer Sofortfix.

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So machst du’s richtig — Schritt für Schritt (kein Hexenwerk)

Ich habe das auf dem Parkett meiner Berliner Altbauwohnung getestet. Folge diesen Schritten langsam und mit Gefühl:

  • Reinige die Stelle mit einem weichen Tuch und etwas Wasser — kein scharfes Reinigungsmittel.
  • Trage eine erbsengroße Menge weiße Zahnpasta auf den Kratzer.
  • Mit einem weichen Baumwolltuch oder Wattestäbchen in kreisenden Bewegungen rubbeln — 20–30 Sekunden.
  • Mit feuchtem Tuch nachwischen, trocknen lassen.
  • Wenn nötig: ganz leicht mit Möbelpolitur oder Bienenwachs nacharbeiten, um Glanz und Schutz wiederherzustellen.

Übrigens: Wenn das Parkett geölt ist, benutze nach dem Polieren ein passendes Holzöl aus dem Baumarkt (Bauhaus, OBI). Für lackiertes Parkett reicht oft Möbelpolitur.

Dos and Don’ts — kurz und knapp

  • Do: Test an unauffälliger Stelle (Sockelleiste oder unter dem Schrank).
  • Don’t: Harte Bürsten, Scheuermittel oder gelartige Zahnpasta verwenden.
  • Do: Bei sichtbaren Farbunterschieden lieber zum Holzkitt oder einem Reparaturstift greifen (gibt’s bei dm, Rossmann, Baumarkt).
  • Don’t: Tiefe Risse mit Zahnpasta «füllen» — das wirkt schnell künstlich.

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Wann du besser den Profi rufst

Es gibt Grenzen: Bei großflächigen Schäden, Wasserflecken, aufgerissenen Dielen oder wenn die Schutzschicht fehlt, bringt die 2‑Euro‑Methode nur kosmetische Ergebnisse.

  • Bei alten Parkettböden in Mietwohnungen können unsachgemäße Reparaturen später Probleme beim Auszug geben.
  • Handwerker (Schreiner, Parkettleger) kosten in Deutschland zwischen 50–90 €/Stunde — oft lohnt sich die Profiarbeit bei tiefen Schäden.

Meine ehrliche Einschätzung

Ich war überrascht: Für kleine Kratzer funktioniert Zahnpasta oft besser als man denkt — fast wie ein Mini‑Radierer für dein Holz. Aber sei vorsichtig: Das ist ein kosmetischer Trick, kein Ersatz für echtes Holzhandwerk.

Wenn du es ausprobierst: Sag mir, wie es bei dir aussah — hat die Zahnpasta den Kratzer getilgt oder war es nur Augenwischerei? Würdest du lieber zum Reparaturstift oder direkt zum Schreiner greifen?

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
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