Kratzspuren auf dem Ceranfeld fallen sofort auf und machen aus einer ordentlichen Küche schnell einen Renovierungsfall. Wenn du jetzt weitermachst wie bisher, wird das Glas sichtbarer beschädigt — und eine Reparatur kann in Deutschland richtig ins Geld gehen. Lies das kurz durch: Ich habe getestet, wann Salz hilft, wann es schadet und wie du wirklich Schäden vermeidest.
Warum viele Küchen früher oder später Kratzer bekommen
Du denkst vielleicht, nur billiges Kochgeschirr oder umsichtsloses Schrubben sind schuld. Das stimmt nur teilweise. Häufige Ursachen sind:
- Sand oder Essensreste unter Pfannen, die über das Feld geschoben werden.
- Abrasive Reiniger oder Stahlwolle, die das Glas schmirgeln.
- Heißer Zucker oder eingebackene Reste, die beim Entfernen falsch behandelt werden.
Viele übersehen, dass schon kleine Sandkörner wie Schmirgelpapier wirken — besonders in Mietküchen mit häufigem Kochbetrieb.

Warum Salz helfen kann — aber mit Vorsicht
Ich habe in meiner Praxis zwei Nutzen für Salz gesehen: Als temporäres Gleitbett beim Schieben schwerer Töpfe und als sehr milder Polierer bei stumpfen Rändern.
- Feines Tafelsalz wirkt eher wie feines Schleifpapier: minimal abrasiv, kann aber Kratzer vermindern, wenn es Schmutzpartikel „bettet“.
- Grobes Meersalz ist riskanter — die Körner sind größer und können selbst Spuren hinterlassen.
- Hersteller von Ceranfeldern raten meist von abrasiven Mitteln ab — also immer vorher testen.
Fazit: Salz ist kein Wundermittel, aber ein nützliches Tool, wenn du es bewusst und sparsam einsetzt.
Das kleine, sichere Ritual: Schritt für Schritt
Wenn du Salz als Schutz beim Schieben von Pfannen nutzen willst, so geht’s ohne Risiko:
- Schritt 1: Reinige das Feld grob mit einem Mikrofasertuch, entferne sichtbare Krümel.
- Schritt 2: Streue eine sehr dünne Schicht feines Tafelsalz (nicht grobes Meersalz) nur auf die Stelle, wo die Pfanne laufen wird.
- Schritt 3: Setze die Pfanne sanft auf das Feld — nicht fallen lassen, kein Ruck.
- Schritt 4: Schiebe die Pfanne langsam; das Salz reduziert Reibung und fängt kleine Partikel ab.
- Schritt 5: Nimm die Pfanne weg, entferne das Salz rückstandslos mit einem feuchten Mikrofasertuch.
- Schritt 6: Abschließend mit einem Ceranfeld‑Reiniger (z.B. dm oder Rossmann Marken wie „Denkmit“) polieren.
Notfall‑Lifehack bei angebrannten Resten
Wenn Zucker oder angebrannte Krusten das Problem sind, merke dir das hier:
- Lass nichts heiß abkratzen — das Glas kann springen.
- Erst abkühlen lassen. Dann lose Krusten mit einem Kunststoffspachtel entfernen.
- Feine Salzpaste (Salz + wenig Wasser) aufsetzen und mit leichtem Druck kreisend arbeiten — nur bei leichten Verfärbungen testen.
- Bei hartnäckigen Stellen lieber einen Ceranfeld‑Schaber aus dem Baumarkt (OBI, Bauhaus) benutzen und danach polieren.
Alternativen, die wirklich funktionieren
Wenn dir das Risiko zu hoch ist, greif zu diesen Optionen, die in deutschen Küchen bewährt sind:

- Mikrofasertuch und spezieller Ceranfeld‑Reiniger (gibt’s bei REWE, dm, Rossmann).
- Glas‑/Ceranfeld‑Schaber für Eingebranntes — immer waagrecht und mit Gefühl führen.
- Spezialpasten (z. B. Dr. Beckmann Glas & Ceranfeld) für matte Ränder.
Was du unbedingt vermeiden solltest
- Keine Stahlwolle, keine Scheuermilch — das ist wie mit Sandpapier über Glas.
- Kein grobes Salz, keine Metallschaber ohne Schutzkante.
- Nie heißes Ceranfeld aktiv schrubben oder kaltes Wasser auf sehr heiße Stellen kippen — Temperaturschock kann springen lassen.
By the way: In Deutschland kochen viele aktuell öfter zu Hause wegen steigender Lebenshaltungskosten — das Ceranfeld sieht das. Ein paar Minuten Vorsicht sparen dir später teure Reparaturen oder Austausch im Haushalt.
Kurze Checkliste für den Alltag
- Immer zuerst groben Schmutz entfernen.
- Bei Salz‑Trick: fein dosieren, testen, restlos entfernen.
- Regelmäßig mit Ceranfeld‑Reiniger polieren.
- Bei Unsicherheit: Fachberatung im Baumarkt oder beim Vermieter einholen.
Ich habe beobachtet, dass die meisten Kratzer durch Eile und falsche Reinigungsmittel entstehen. Wenn du langsam und bedacht vorgehst, reicht oft ein Mikrofasertuch und gelegentlich ein Salz‑Trick.
Welche Methode benutzt du für dein Ceranfeld — Profi‑Reiniger, Hausmittel oder gar nichts? Teile deine Erfahrung, vielleicht rettet deine Idee die Küche eines anderen.









