Klempner warnen: Dieses Öl darf niemals in den Abfluss

Der Abfluss riecht muffig? Oder schlimmer: das Wasser steht plötzlich in der Spüle. Wenn Du gerade daran denkst, Bratöl oder Frittierfett einfach runterzuspülen – stopp. Jetzt lesen, weil die Rechnung vom Handwerker schnell dreistellig wird und das Problem oft erst Wochen später explodiert.

I noticed: Viele kippen Reste achtlos in die Spüle — ich habe das selbst bei Recherchen und Gesprächen mit Installateuren erlebt. In my practice habe ich gesehen, wie kleine Schludrigkeiten große Schäden anrichten. Many overlook, wie schnell flüssiges Fett in eine verstopfte Katastrophe verwandelt.

Was passiert, wenn Du Öl in den Abfluss kippst?

Kurzversion: Fett ist flüssig in der Pfanne, aber im Rohr setzt es sich fest. Bei Kälte oder Kontakt mit kaltem Wasser verfestigt es, verbindet sich mit anderen Partikeln und bildet eine feste Schicht — das sogenannte „Fettberg“-Phänomen.

Die direkten Folgen

  • Verstopfte Rohre: Wasser läuft langsam oder gar nicht mehr ab.
  • Teure Reparaturen: ein Klempner-Einsatz kann schnell 100–300 € kosten.
  • Schlechter Geruch und Ungeziefer: stehendes Wasser zieht Maden und Ratten an.
  • Städte zahlen drauf: Fett verstopft öffentliche Kanalisationen — das kostet alle Steuerzahler.

Warum das in Deutschland besonders relevant ist

In deutschen Mietshäusern sind alte Rohre weit verbreitet. Wintertemperaturen und lange Heizzyklen machen Fettablagerungen noch gefährlicher — ich habe Installateure in Berlin und München erlebt, die denselben Satz sagen: „Das passiert vor allem nach Feiertagen.“

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  • Weihnachtsbraten und Silvester-Frittieren erhöhen den Fettanfall in Haushalten.
  • Viele Gemeinden (zum Beispiel über den Wertstoffhof) bieten Sammelstellen für Altöl an — nutze sie.
  • Restmüll-Regeln unterscheiden sich: informiere Dich bei Deiner Stadtverwaltung (Stichwort: Wertstoffhof, Restmüll, Gelbe Tonne).

Mythos zerlegt: „Ein bisschen Öl schadet doch nicht“

Stimmt nicht. Ein Teelöffel Öl pro Spülgang mag harmlos wirken, summiert sich aber über Wochen zu einem Teppich aus Fett. Stell es Dir vor wie Sahne im Teebeutel: zuerst unsichtbar, dann klebrig, zuletzt undurchdringlich.

Kurze Fakten

  • Fett haftet an Rohrwänden und vergrößert sich mit jedem Spülgang.
  • Seifenreste reagieren mit Fett — bilden schwer lösliche Brocken.
  • Biologische Abbaubarkeit ändert nichts daran: das Material bleibt problematisch in der Kanalisation.

Praktischer Life-Hack: So entsorgst Du Öl sicher (Schritt-für-Schritt)

Und jetzt das Interessanteste: Du brauchst keine Spezialausrüstung. Ein einfacher Ablauf, den ich selbst teste, spart Zeit und Geld.

  • Schritt 1: Abkühlen lassen — nie heißes Öl sofort in Plastik schütten.
  • Schritt 2: In ein dichtes Gefäß gießen (alte Konservenglas oder leere PET-Flasche).
  • Schritt 3: Verschließen und beschriften (z. B. „Altfett“).
  • Schritt 4: Zur Wertstoffinsel oder zum Wertstoffhof bringen — viele Städte nehmen Altöl an.
  • Schritt 5: Kleine Mengen? Öl in Küchenpapier aufsaugen und im Restmüll entsorgen (nicht in die Biotonne!).

Tipp: Gefriertrick: Öl in Eiswürfelschalen einfrieren, dann feste Stücke in den Restmüll werfen — besonders praktisch bei kleinen Mengen nach dem Braten.

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Alternativen: Wiederverwenden und Recycling

Bevor Du wegschmeißt: Mehrfaches Filtern und Wiederverwenden ist möglich.

  • Durch ein Sieb und Kaffeefilter abseihen, für weitere Braten wiederverwenden.
  • Große Mengen sammeln und beim Wertstoffhof abgeben — oft wird daraus Biodiesel.
  • Manche Tankstellen oder Sammelstellen in Städten nehmen gebrauchtes Öl an — erkundige Dich lokal (z. B. über die Webseite Deines Landkreises).

Notfall-Rezept: Was tun, wenn es schon zu spät ist?

Wenn das Wasser steht: zuerst mechanisch handeln. Heißes Wasser und Spülmittel sind oft nur kurzfristig — das Problem wird wiederkommen.

  • Versuche eine Saugglocke (Pümpel) — öfter Erfolg bei leichten Verstopfungen.
  • Kein Chemiekeulen-Missbrauch: ätzende Rohrreiniger können Rohre und Dichtungen schädigen.
  • Bei hartnäckigen Fällen: Fachbetrieb rufen. In meiner Erfahrung sparen präventive Maßnahmen viele Einsätze.

Zum Schluss: Kleine Gewohnheiten, große Wirkung

Wenn Du nach dem Kochen kurz das Öl auffängst, statt es in den Abfluss zu kippen, verhinderst Du langfristig Ärger — für Dich und Deine Nachbarn. In deutschen Städten zahlt sich das doppelt aus: weniger Hausmeisterkosten, weniger Gebühren für Kanalreinigung.

Was ist Deine schlimmste Abfluss-Geschichte? Hast Du einen eigenen Trick, wie Du Öl entsorgst? Schreib es in die Kommentare — vielleicht rettest Du damit dem nächsten Leser den Tag (und 150 € für den Klempner).

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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