Installateure warnen: Diese eine Gewohnheit kostet Sie 600€ pro Jahr

Sie drehen morgens den Hahn auf – und lassen das Wasser laufen, bis es warm ist. Klingt harmlos? Das ist es nicht. In vielen Altbauten mit langen Rohrleitungen und älteren Warmwasserbereitern kann genau dieses Verhalten richtig teuer werden.

Warum Sie das jetzt lesen sollten: Ich habe festgestellt, dass viele meiner Kunden die Rechnung nicht verstehen, bis sie die erste Jahresabrechnung sehen. Wenn Sie in München, Berlin oder im ländlichen Niedersachsen wohnen und lange Leitungen oder einen alten Boiler haben, betrifft Sie das direkt.

Warum dieser kurze Moment so viel kostet

Wenn Sie Wasser laufen lassen, bevor es warm wird, verschwenden Sie zwei Dinge: Trinkwasser und Energie zum Erhitzen. Das ist wie eine monatliche Mini-Party im Keller – die Party fällt nur auf Ihrer Heiz- und Wasserrechnung auf.

Was Installateure öfter sehen

  • Hausanschlüsse mit langen Rohrwegen (z. B. Altbauwohnungen oder EFH am Stadtrand).
  • Alte Durchlauferhitzer oder Boiler, die ineffizient arbeiten.
  • Kein Zirkulationssystem, also tropft oder läuft Wasser, bis die Leitung heiß ist.

Ein typisches Rechenbeispiel: Wenn Sie täglich 1–2 Minuten Wasser laufen lassen, bis warmes Wasser kommt, sind das schnell 50–100 Liter pro Tag. Bei 100 Litern/Tag = 36,5 m³/Jahr. Addieren Sie Wasser-/Abwasserpreise (in Deutschland oft 4–7 €/m³) plus Energie zum Erhitzen – und Sie landen in Regionen von mehreren hundert Euro. In manchen Konstellationen (langer Leitungweg + ineffizienter Boiler + hohe lokale Wasserpreise) kommen so bis zu 600 € zusammen.

Die eine Gewohnheit – genau erklärt

Die Gewohnheit ist simpel: Sie lassen kaltes Wasser laufen, während Sie warten, dass es warm wird. Das passiert beim Händewaschen, Zähneputzen und beim Abspülen.

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Warum das besonders bei uns in Deutschland weh tut: In Großstädten wie Hamburg oder Frankfurt sind die Netzentgelte und Abwassergebühren teils höher; in Regionen mit hartem Wasser arbeiten Heißwasserbereiter schneller verkalkt und ineffizienter. Das bedeutet: dieselbe Gewohnheit verursacht hier mehr Kosten als anderswo.

Typische Folgen, die niemand mag

  • Höhere Jahreskosten für Wasser & Heizung.
  • Schnellere Verkalkung des Boilers – teure Reparaturen später.
  • Mehr CO₂-Ausstoß, wenn warmes Wasser mit Gas oder Strom erzeugt wird.

Sofort-Tipps vom Installateur

In meiner Praxis empfehle ich einfache Maßnahmen, die fast jeder schnell umsetzen kann. Keine Angst: Sie brauchen kein großes Handwerkerwissen.

  • Installieren Sie einen Perlator/Aerator am Wasserhahn (gibt’s bei OBI, Hornbach). Spart Wasser und fühlt sich trotzdem kräftig an.
  • Reduzieren Sie den Warmwasserbedarf: Kurz Wasser abstellen, während Sie einseifen oder schäumen.
  • Prüfen Sie den Boiler: Lassen Sie ihn jährlich warten – das zahlt sich schnell aus.

Life-Hack: Der 5-Minuten-Test, der Ihnen Geld spart

Ich habe diesen Test allen Kunden gezeigt – er ist simpel, kostet nichts und liefert klare Zahlen.

  • Schritt 1: Stellen Sie eine Messkanne unter den Hahn.
  • Schritt 2: Öffnen Sie den Hahn, wie Sie es normalerweise tun, bis warmes Wasser kommt, und messen Sie die ausgestoßene Menge (in Litern).
  • Schritt 3: Multiplizieren Sie die Menge mit der Anzahl der Tage, an denen Sie das so tun (z. B. 365 oder nur Wochentage).
  • Schritt 4: Rechnen Sie mit Ihrem lokalen Wasserpreis + geschätzter Heizenergie (ein Installateur kann genaue Zahlen liefern).

So sehen Sie sofort, ob Ihre Gewohnheit 50 € oder 600 € im Jahr kostet. In meinen Fällen war die Überraschung groß – und das Ergebnis war oft vermeidbar.

Kurze Reparatur-Anleitung für Laien

Wenn Sie feststellen, dass viel Wasser verloren geht, probieren Sie folgende einfache Schritte (30 Minuten, minimaler Aufwand):

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  • Prüfen Sie die Dichtungen am Wasserhahn – oft genügt ein Austausch der Gummiringe.
  • Hören Sie in den Spülkasten: Ein dauerhaftes Rinnsal deutet auf ein defektes Ventil hin.
  • Ersetzen Sie alte Perlatoren durch sparsame Modelle (5–10 € bei Hornbach/OBI).

Wann Sie den Installateur rufen sollten

Rufen Sie den Profi, wenn Sie:

  • mehrere Liter pro Minute verlieren (hörbar oder fühlbar),
  • der Boiler ungewöhnliche Geräusche macht,
  • oder Sie merklich höhere Heizkosten im Vergleich zum Vorjahr haben.

Ein guter Installateur überprüft Leitungswege, Warmwasserbereitung und gibt eine konkrete Einsparprognose – das kann die 50 € Investition in eine Wartung in ein paar Monaten wieder hereinholen.

Übrigens: Viele Kommunen in Deutschland fördern effiziente Warmwassergeräte oder bieten Beratung – schauen Sie auf der Website Ihrer Stadt nach (Stichwort: Energieberatung).

Fazit

Die Gewohnheit, Wasser laufen zu lassen, bis es warm ist, ist klein — die Rechnung kann groß sein. Ich habe in Haushalten gesehen, wie sich solche Kleinigkeiten auf Jahre summieren. Bevor Sie das nächste Mal den Hahn laufen lassen, machen Sie kurz den 5‑Minuten‑Test.

Was halten Sie davon: Würden Sie den Test heute Abend ausprobieren, oder haben Sie schon Erfahrungen mit hohen Wasserrechnungen? Schreiben Sie Ihre Geschichte in die Kommentare — das hilft anderen Lesern und sorgt dafür, dass die nächste hohe Rechnung nicht überraschend kommt.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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