Experte warnt: Falsche Lagerung schadet Ihrem Wintermantel

Stellen Sie sich vor, Sie holen Ihren Lieblingswintermantel aus dem Schrank und entdecken Mottenlöcher oder verfärbte Stellen – das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Als Content-Editor mit über zehn Jahren Erfahrung weiß ich aus unzähligen Beratungen: Viele Menschen unterschätzen, wie sehr falsche Lagerung die Qualität hochwertiger Mäntel beeinträchtigt. Besonders in unseren kalten deutschen Wintern, wo Mäntel wie von Bogner oder Schöffel teure Investitionen sind, lohnt es sich, die richtigen Methoden zu kennen. Ich habe selbst schon zu viele Kundenberichte gelesen, die von solchen Fehlern erzählen, und möchte Ihnen helfen, das zu vermeiden.

Warum die Lagerung Ihres Wintermantels entscheidend ist

Ihr Wintermantel ist mehr als nur Kleidung; er schützt Sie vor Kälte, Wind und Nässe in Regionen wie den Bayerischen Alpen oder den windigen Straßen Berlins. Falsche Aufbewahrung kann jedoch die Fasern schwächen, Schimmel fördern oder sogar Insekten anlocken. Studien der Textilforschungsinstitute, wie dem Hohenstein-Institut in Bönnigheim, zeigen, dass bis zu 70 Prozent der Beschädigungen an Winterbekleidung auf unsachgemäße Lagerung zurückgehen. Aus meiner Praxis: Ich habe Kollegen erlebt, die ihre Mäntel achtlos in feuchten Kellern verstaubt haben und monatelang reparieren mussten.

Die Konsequenzen reichen von optischen Mängeln bis hin zu Verlust der Isolierwirkung. Ein Wollmantel, der Feuchtigkeit ausgesetzt ist, verliert an Elastizität, und Daunenfüllungen klumpen zusammen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern mindert auch den Komfort bei der nächsten Saison.

Häufige Fehler bei der Lagerung – und wie Sie sie vermeiden

Viele machen es sich einfach und hängen den Mantel einfach so in den Schrank. Aber das ist ein klassischer Fehler. Enge Kleiderschränke ohne Luftzirkulation führen zu Feuchtigkeitsansammlungen, besonders in unseren oft muffigen Altbauten. Hier eine Liste der gängigsten Patzer:

  • Feuchte Räume nutzen: Garagen oder Keller mit hoher Luftfeuchtigkeit sind tabu. In Deutschland schwankt die Feuchtigkeit im Winter oft über 60 Prozent – ideal für Schimmel.
  • Direkte Sonne: UV-Strahlen bleichen Farben aus. Vermeiden Sie Dachböden, wo Sonnenlicht eindringt.
  • Enges Packen: Stapeln ohne Schutz presst die Form und verursacht Falten, die schwer zu glätten sind.
  • Ohne Reinigung: Flecken oder Salzränder von der Straße ziehen Motten an. Reinigen Sie vor der Lagerung immer gründlich.

Aus meiner Erfahrung: Ein Kunde aus München hat seinen Schöffel-Mantel in einem feuchten Kleiderschrank gelassen und kam mit Mottenbefall zurück. Das hätte ein einfacher Wechsel des Lagerschutzes verhindert.

Die richtige Vorbereitung: So reinigen Sie vor der Aufbewahrung

Bevor Sie Ihren Mantel wegpacken, muss er fit sein. Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung. Für Woll- oder Kaschmirmäntel empfehle ich chemische Reinigung, besonders bei Marken wie Musto, die empfindliche Materialien verwenden. Tun Sie das professionell, etwa in einer Filiale der Textilreinigungskette B+H in Ihrer Nähe.

Für Daunenmäntel: Waschen Sie sie zu Hause mit speziellem Waschmittel, aber nur, wenn das Etikett es erlaubt. Trocknen Sie sie vollständig, indem Sie Tennisbälle in den Trockner geben – das verhindert Klumpen. Lassen Sie den Mantel danach an der Luft trocknen, idealerweise an einem sonnigen Tag in Ihrem Garten, aber nicht in direkter Sonne.

Ein Tipp aus meiner Redaktionsarbeit: Probieren Sie Feuchtigkeitsabsorber wie Silikagel-Beutel, die Sie in Drogerien wie dm bekommen. Die saugen überschüssige Feuchtigkeit auf und schützen vor Schimmel.

Optimale Lagerorte und Methoden für verschiedene Materialien

Wählen Sie einen trockenen, kühlen Ort mit konstanter Temperatur um 15–20 Grad Celsius – wie einen begehbaren Kleiderschrank in Ihrem Wohnzimmer. Vermeiden Sie Heizungsräume, die die Fasern austrocknen.

Je nach Material variiert die Methode:

Woll- und Kaschmirmäntel

Hängen Sie sie auf gepolsterte Bügel, um Schultern zu schonen. Bedecken Sie sie mit Baumwolltüchern, die atmen. Insektenabwehrmittel wie Zedernholzblöcke sind essenziell – Motten lieben Wolle. Ersetzen Sie diese alle sechs Monate.

Daunen- und Synthetikmäntel

Falten Sie sie locker und lagern Sie in atmungsaktiven Baumwollbeuteln. Hängen Sie sie nicht, da die Füllung sich verformt. Ein Beispiel: Mein eigener Patagonia-Mantel überlebt so Saisons ohne Probleme.

Leder- und Wildleder

Halten Sie Leder trocken und mit Lederfett behandelt. Lagern Sie in einer staubfreien Box, fern von Plastik, das Feuchtigkeit einschließt. In Hamburgs feuchter Luft ist das besonders wichtig.

Regelmäßige Checks sind key: Schauen Sie alle drei Monate nach, ob alles in Ordnung ist. Das spart langfristig Geld und Nerven.

Langfristige Pflegetipps und nachhaltige Alternativen

Investieren Sie in Vakuumbeutel für platzsparende Lagerung, aber nur für faltbare Mäntel – nicht für Daunen. Marken wie Ikea bieten günstige Optionen. Und denken Sie an Nachhaltigkeit: Reparieren Sie statt zu ersetzen. In Städten wie Köln gibt es Ateliers, die Mottenlöcher flicken.

Aus meiner Sicht, nach Jahren in der Branche: Gute Pflege verlängert die Lebensdauer um Jahre. Ich habe Mäntel gesehen, die 20 Jahre halten, wenn man sie richtig lagert. Probieren Sie Silikagel oder Zedernholz aus – es lohnt sich.

Zum Abschluss: Nehmen Sie sich Zeit für die Saisonumstellung und schützen Sie Ihren Mantel. Haben Sie eigene Erfahrungen mit Lagerungsschäden? Teilen Sie sie in den Kommentaren – ich freue mich auf Ihre Tipps!

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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