Backpulver und Salz im Abfluss: Die 10-Minuten-Lösung gegen Verstopfungen

Der Abfluss läuft langsam, das Wasser steht, und du denkst sofort an teure Rohrreiniger oder den Klempner? Stopp. Ich habe das gleiche Problem in meiner Küche gehabt — und innerhalb von zehn Minuten eine überraschend effektive Lösung gefunden.

Wenn du jetzt sofort handeln willst (statt am Wochenende beim Baumarkt Schlange zu stehen), lies weiter: Dieser Trick ist günstig, umweltfreundlich und funktioniert oft schneller, als du denkst.

Warum das bei deutschen Haushalten so oft hilft

Viele Wohnungen in Deutschland haben hartes Wasser und alte Siphons — das heißt: Kalk, Haare und Fett setzen sich gerne fest. Chemische Rohrreiniger lösen zwar Fette, aber greifen Dichtungen an und stinken.

Der Mix aus Natron und Salz ist sanft, günstig (oft unter 3 € für eine Packung in DM oder REWE) und macht genau da weiter, wo mechanische Methoden scheitern.

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Natron oder Backpulver? Wichtige Unterscheidung

Ich habe bemerkt, dass in deutschen Haushalten „Backpulver“ oft falsch verwendet wird. Wichtig:

  • Natron (Speisenatron): Reines Natriumhydrogencarbonat — das ist ideal.
  • Backpulver: Meist ein Gemisch aus Natron + Säure + Stärke — funktioniert, ist aber weniger effektiv.
  • Du findest Natron preiswert bei DM, Müller, REWE oder in Drogerie-Abteilungen.

So klappt der 10-Minuten-Trick (genaue Anleitung)

Ich habe diese Reihenfolge mehrfach getestet — in der Küche und im Waschbecken. Folge den Schritten exakt:

  • Benötigt: 2–3 EL Natron, 2–3 EL grobes Salz (Kochsalz oder Meersalz), ca. 500 ml sehr heißes Wasser (kein kochendes Wasser, wenn deine Rohre älter sind).
  • Schritt 1: Gieße das Natron in den Abfluss.
  • Schritt 2: Streue sofort das Salz nach. Beide Stoffe reiben mechanisch und lösen Fett selbst ohne chemische Zersetzung.
  • Schritt 3: Verschließe den Abfluss kurz mit einem Stopfen oder einem feuchten Tuch (das bündelt die Reibungswirkung nach unten).
  • Schritt 4: Warte 10 Minuten. Geh in der Zeit nicht mit der Dusche draufstehen — der Trick braucht Ruhe.
  • Schritt 5: Gieße langsam das heiße Wasser nach (aus dem Wasserkocher oder Topf). Kontrolliere, ob das Wasser wieder abläuft.
  • Bei hartnäckigen Verstopfungen: Vorgang zweimal wiederholen; zusätzlich mit einer Saugglocke (Pümpel) nacharbeiten.

Warum das funktioniert — einfach erklärt

Natron und Salz wirken wie ein kleines mechanisches Scheuermittel: Das Salz knackt Fettansammlungen auf, das Natron löst organische Rückstände leicht an. Mit heißem Wasser spülst du das Gemisch samt gelöstem Schmutz weg — ähnlich wie heiße Brühe Fett aus einer Pfanne löst.

Tipps, die viele übersehen

  • Wenn du eine Steckverkleidung (Siphon) leicht öffnen kannst: Reinige sie einmal im Monat — das verhindert Großverstopfungen.
  • Verwende ein kleines Sieb im Spülbecken, um Kaffeesatz und Essensreste aufzufangen.
  • Für Badewannen: Haare vorher mit einer speziellen Bürste entfernen — Natron+Salz hilft, aber Haare sind oft Hauptgrund.
  • In Regionen mit sehr hartem Wasser (z. B. im Ruhrgebiet): Zusätzliche Entkalkung alle paar Monate hilft langfristig.
  • Preis-Check: Eine Packung Natron kostet in Deutschland meist 1–3 € — günstiger als ein Liter chemischer Reiniger.

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Wann du besser den Profi rufst — und Vorsicht

Ich habe gelernt: Nicht jeder Stau löst sich so leicht. Rufe einen Klempner, wenn:

  • Das Wasser komplett zurückläuft oder Gerüche stark sind.
  • Mehrere Abflüsse im Haus betroffen sind — das kann ein Hauptrohrproblem sein.
  • Du unsicher bei alten Metallrohren bist — sehr heißes Wasser kann Dichtungen belasten.

Wichtig: Nie mit chemischen Rohrreinigern mischen. Wenn vorher Chlorreiniger oder andere Mittel im Rohr waren, kann es gefährlich reagieren.

Kurz-Check: Was du sofort tun kannst

  • Hab Natron und Salz parat — für 1–3 Euro ist das Mittel immer griffbereit.
  • Keine Panik: Oft reicht eine Anwendung, um die Spüle wieder frei zu bekommen.
  • Wenn es nicht klappt: Mechanisch nachhelfen (Pümpel, Rohrspirale) oder beim lokalen Klempner (in Deutschland meist „Klempner“ oder „Sanitärbetrieb“) anrufen.

Übrigens: Ich war überrascht, wie oft ein simples Hausmittel genügt. Es fühlt sich fast so an, als würde man dem Rohr eine kleine, saubere Massage geben — statt es mit Chemie zu überfallen.

Und jetzt das Interessanteste: Hast du diesen Trick schon ausprobiert — oder welche heimische Methode hat bei dir zuletzt geholfen? Schreib’s in die Kommentare.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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