Backpulver in den Kühlschrank – warum Restaurants das täglich machen

Dein Kühlschrank stinkt manchmal nach Fisch oder altem Käse — und du fragst dich, ob ein halbes Zimmerbackpulver hilft. Ich habe in Restaurants gesehen, wie Küchenchefs jeden Tag frisch nachfüllen. Warum sie das tun und was du sofort zuhause ändern kannst, erfährst du hier.

Lesen lohnt sich jetzt: Ein paar einfache Schritte sparen dir üble Gerüche, machen die Reinigung schneller und verhindern, dass Aromen von Fisch dein Dessert ruinieren.

Was Backpulver im Kühlschrank wirklich macht

Backpulver (Natriumbicarbonat/Natron) ist kein Zaubermittel, aber ein einfacher Chemiker: Es neutralisiert schwache Säuren und bindet geruchsbildende Moleküle.

Es tötet Bakterien nicht zuverlässig — es neutralisiert Gerüche und hilft bei der Reinigung, ersetzt aber kein Desinfektionsmittel.

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Konkrete Effekte, die ich in Profi-Küchen beobachtet habe

  • Neutralisation von Fisch-, Zwiebel- und Knoblauchgeruch.
  • Aufnahme von leichtem Kondenswasser und Verhinderung von Schimmelstellen an Dichtungen.
  • Erleichtert das Entfernen von Fett- und Zuckerrückständen bei kurzen Zwischenreinigungen.
  • Sichere Anwendung in Lebensmittelbereichen — keine scharfen Chemikalien nötig.
  • Kostengünstig: In Deutschland bekommst du Natron bei Aldi, Lidl, Rewe oder DM für unter 2 €.

Warum Profiküchen das täglich wechseln

Ich habe in meiner Praxis in Restaurants drei Gründe besonders oft gesehen:

  • Hoher Durchsatz: In einer Profi-Küche entstehen Gerüche deutlich schneller — Fisch, Marinaden, Restmengen.
  • HACCP-ähnliche Hygienepläne: Kurze Wechselintervalle minimieren Fehltritten bei Kontrollen.
  • Vermeidung von Kreuzaromen: Ein frisches Päckchen verhindert, dass starke Gerüche auf empfindliche Zutaten übergehen.

But there’s a nuance: Für Privathaushalte ist ein täglicher Wechsel übertrieben. In Restaurants ist es eher Praktikabilität und Risikominimierung.

Praktischer Profi-Hack: So machen es Köche — zuhause anwendbar

Ich habe das für Zuhause adaptiert. Keine Chemie, kein Theater — nur ein paar Minuten Arbeit pro Woche.

  • Schritt 1: Nimm eine flache, saubere Schale oder ein offenes Döschen.
  • Schritt 2: Fülle 2–3 Esslöffel Natron hinein (oder öffne eine kleine Schachtel Backpulver).
  • Schritt 3: Stelle die Schale auf eine obere Ablage nahe der Lüftung, nicht direkt auf Lebensmittel.
  • Schritt 4: Wechsle das Natron alle 2–4 Wochen; bei starken Gerüchen einmal wöchentlich.
  • Extra: Bei frischen Verschmutzungen: Backpulver großzügig auf den Fleck streuen, 10–15 Minuten einwirken lassen, abbürsten und mit warmem Wasser abwischen.

Wichtig: Mixe nie Backpulver mit Essig im Kühlschrank — das sprudelt und hinterlässt Feuchtigkeit und Reste.

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Wenn mehr nötig ist

  • Für hartnäckige Gerüche: Aktivkohlebeutel oder spezielle Kühlschrank-Deodorizers (gibt’s bei Rewe, Rossmann) sind stärker.
  • Bei Schimmel oder sichtbaren Verunreinigungen: Gründlich ausräumen, mit Seifenlauge reinigen und Dichtungen prüfen.
  • Temperaturprobleme (zu warm): Stell sicher, dass der Kühlschrank auf 4 °C eingestellt ist — das verhindert viele Geruchsquellen.

Mythen, die du vergessen kannst

  • Backpulver macht keine Lebensmittel länger haltbar — es hilft nur gegen den Geruch.
  • Es ersetzt keine Reinigungspflicht oder Temperaturkontrolle.
  • Es ist nicht giftig, aber Lebensmittel sollten nicht damit in Kontakt kommen.

In Deutschland ist der einfache Supermarkt-Einkauf oft die Lösung: Für wenige Cents hast du ein sauberes Gefühl — genau deshalb setzen Profis darauf.

Fazit

Restaurants wechseln Backpulver oft täglich, weil dort Gerüche, Hygienevorschriften und Schnelligkeit eine Rolle spielen. Zuhause reicht eine regelmäßige, aber weniger häufige Anwendung — und die Profi-Tricks machen die Reinigung leichter.

Und jetzt du: Hast du schonmal ein altbackenes Gefühl im Kühlschrank mit Natron beseitigt — oder hast du einen anderen Trick, der besser funktioniert?

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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