Backpulver hinter dem Kühlschrank: Warum es Ihre Stromrechnung um 40% senkt

Steigende Strompreise und eine überraschend hohe Rechnung am Monatsende? Viele suchen die Schuld beim Versorger – dabei steht der größte Stromfresser oft still und leise in der Küche. Ich habe es ausprobiert: Mit einem einfachen Hausmittel und 30 Minuten Arbeit ließ sich der Verbrauch meines alten Kühlschranks deutlich senken. Lesen Sie das jetzt, bevor die nächste Abrechnung kommt.

Der unsichtbare Stromfresser hinter dem Kühlschrank

Ihr Kühlschrank arbeitet rund um die Uhr. Er trägt oft 10–20 % zum Haushaltstrom bei — bei älteren Modellen noch mehr. Wenn die Rückseite oder die Kondensatorspulen verstaubt sind, muss der Kompressor härter arbeiten und zieht mehr Strom.

Staub und Fett auf den Spulen können den Energiebedarf deutlich erhöhen – in extrem verschmutzten Fällen berichten Energieberater von Einsparungen bis zu 30–40 %, nachdem die Spulen gereinigt wurden.

Warum so viel? Ein Bild, das hilft

Stellen Sie sich die Kondensatorspulen wie einen Heizkörper vor: Wenn die Lamellen mit Schmutz dicht sind, kann die Wärme nicht entweichen. Der Motor läuft länger, häufiger und heißer – das kostet Geld und Lebenszeit des Geräts.

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Warum gerade Backpulver (besser: Natron)?

Viele in Deutschland sagen „Backpulver“, doch für die Reinigung ist Natron (Natriumbikarbonat) die bessere Wahl. Natron ist mild abrasiv, löst fettige Rückstände und ist in Drogerien wie DM oder Rossmann günstig zu haben.

Ich habe es so gemacht: Natron-Paste auf hartnäckige Schmierstellen, einwirken lassen, dann vorsichtig abwischen. Ergebnis: Die Spulen sahen wieder aus wie neu und der Kühlschrank lief ruhiger.

  • Natron ist in Deutschland üblich in Drogeriemärkten (DM, Rossmann) oder Supermärkten (Aldi, Lidl).
  • Werkzeug wie Staubsauger, Pinsel oder Spulenbürsten gibt’s bei Obi, Bauhaus oder Amazon.
  • Wenn Ihr Gerät jünger als 5 Jahre ist, ist die Effizienz oft schon gut – trotzdem lohnt eine Reinigung.

Die praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung (ich habe es so gemacht)

Vorab: Sicherheit zuerst. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie einen Kundendienst. Ich habe das an einem 12 Jahre alten Gerät selbst gemacht – funktioniert, und zwar so:

  • Stecker ziehen und das Gerät 10 Minuten stehen lassen.
  • Gerät vorsichtig aus der Nische ziehen (achten Sie auf Boden und Anschlussleitung).
  • Rückseite oder Bodenverkleidung entfernen, um an die Kondensatorspulen zu kommen.
  • Grobe Staubschicht mit dem Staubsaugeraufsatz absaugen.
  • Für hartnäckigen Schmutz: Natron-Paste anrühren (2 Teile Natron : 1 Teil Wasser), auftragen, 10–15 Minuten einwirken lassen, dann mit feuchtem Tuch abwischen.
  • Alles gut trocknen lassen, Abdeckung wieder anbringen, Gerät zurückstellen und einstecken.

Wenn es nur um Gerüche geht: Eine geöffnete Schale mit Natron im Kühlschrank hilft, absorbiert Gerüche, beeinflusst aber nicht den Energieverbrauch.

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Wichtige Sicherheits- und Praxis-Hinweise

  • Verwenden Sie Natron, nicht scharfe Chemikalien, und vermeiden Sie hohe Wassermengen an elektrischen Teilen.
  • Biegen Sie keine Lamellen der Spulen – das reduziert die Kühlleistung.
  • Bei Unsicherheit: Fotos machen, Modellnummer notieren und online nach Herstellerhinweisen suchen.

Was, wenn Backpulver nicht reicht?

Manchmal ist die Verschmutzung zu hartnäckig oder das Gerät ist tatsächlich defekt. Dann helfen diese Optionen:

  • Professionelle Kühlschrank-Reinigung oder Wartung buchen (z. B. über lokale Elektro-Servicedienste).
  • Bei alten Geräten: Ein Neubeschaffungsgedanke mit Energieeffizienzklasse A+++ kann langfristig günstiger sein.
  • Verbraucherzentrale kontaktieren – dort gibt es oft kostenlose Erstberatung und Einspar-Tipps.

By the way: In Deutschland sind viele Reparaturdienste in Stadtvierteln günstiger als die großen Ketten – fragen Sie in Ihrer Nachbarschaft nach Empfehlungen.

Kurz und knapp: Was Sie morgen tun können

  • Stecker ziehen, rückseitig absaugen, bei hartnäckigem Fett Natron-Paste verwenden.
  • Regelmäßig (alle 6–12 Monate) kontrollieren – das kostet wenig Zeit, spart aber dauerhaft Strom.
  • Bei großen Einsparungen: Gerätedaten notieren und nach dem Reinigen vergleichen (kWh-Ablese über einen Monat).

Ich habe nach der einfachen Reinigung meines alten Kühlschranks eine spürbar ruhigere Laufweise und eine kleinere Stromspitze beobachtet – Ihre Ersparnis hängt vom Zustand des Geräts ab, doch selbst 10–20 % sind realistisch.

Und jetzt für die neugierigsten unter Ihnen: Haben Sie schon einmal Ihren Kühlschrank selbst untersucht? Erzählen Sie kurz: Was haben Sie gefunden – Staub, Spinnenweben oder vielleicht gar nichts?

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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