Backpulver hinter dem Kühlschrank: Warum Energie­sparer diesen Trick kennen

Ständig steigende Stromrechnungen und der Summton des Kühlschranks, der niemals aufhört — kennst du das? Ich habe bemerkt, dass viele Leute an die falsche Stelle denken: nicht das Thermostat, sondern der Raum hinter dem Gerät. Lies das jetzt, denn genau hier kannst du schnell Komfort gewinnen und ein paar Euro pro Jahr sparen.

Was wirklich hinter dem Kühlschrank passiert

Der Kühlschrank gibt Wärme an die Rückwand und die Rückseite ab. Wenn sich dort Staub, Flusen oder Feuchtigkeit sammeln, muss der Kompressor länger arbeiten.

Der Trick ist nicht, dass Backpulver direkt Strom spart — es hilft dir dabei, ein anderes Problem sichtbar und handhabbar zu machen: Gerüche, Feuchte und vernachlässigte Reinigung.

Worauf du achten solltest

  • Staub auf den Kühlrippen erhöht die Abwärme und damit den Energieverbrauch.
  • Feuchte oder Schimmel hinter dem Gerät verschlechtert die Isolierung und kann Gerüche verursachen.
  • Ein kleines Gefäß mit Natron (nicht das handelsübliche Backpulver-Mischpulver) nimmt Gerüche auf und zeigt an, wann etwas faul ist.

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Backpulver vs. Natron — was du wirklich brauchst

In Deutschland werden Begriffe durcheinandergebracht: Backpulver enthält oft Säure und Stärke, Natron (Natriumbikarbonat) ist der wirkliche Geruchsneutralisierer. In meiner Praxis hat sich Natron als zuverlässiger erwiesen.

  • Natron: bestenfalls in der Packung oder in einer offenen Schale verwenden.
  • Backpulver: funktioniert, ist aber weniger effektiv und kann verklumpen.
  • Du bekommst Natron günstig bei Aldi, Lidl, Rewe, Edeka oder DM für unter 2 €.

Der einfache Schritt-für-Schritt-Hack, der wirklich hilft

Ich habe das selbst getestet: Ein kleines Pflegeset reicht, um Geräusche, Gerüche und den Verbrauch spürbar zu reduzieren.

  • Materialien: 1-2 Hände Natron, eine flache Schale oder ein leeres Marmeladenglas, Staubsauger mit Bürste, evtl. flexible Bürste aus Bauhaus oder Obi.
  • Schritt 1: Gerät vom Netz nehmen (Stecker ziehen).
  • Schritt 2: Schale mit ~2–3 EL Natron füllen, hinter dem Kühlschrank aufstellen — nicht direkt am elektrischen Bauteil, sondern auf dem Boden an der Rückseite.
  • Schritt 3: Mit der Bürste die Rückseite und die Kühlrippen vorsichtig entstauben, danach absaugen.
  • Schritt 4: Mindestens 5 cm Abstand zur Wand lassen; Luftsicht überprüfen. Falls möglich, Türdichtung mit einem Blatt Papier testen (Papier einlegen, schließen, Papier ziehen — wenn es leicht rutscht, Dichtung prüfen).
  • Schritt 5: Natron alle 4–6 Wochen erneuern; Reinigung alle 3–6 Monate.

By the way: Wenn hinter dem Kühlschrank starke Feuchte oder ein muffiger Geruch bleibt, könnte das auf ein Leck im Abfluss oder Schimmel deuten — dann lieber einen Fachmann fragen.

Was du konkret an Einsparungen erwarten kannst

Ich war auch skeptisch, aber in meinen Messungen und im Freundeskreis führten regelmäßige Reinigungen plus bessere Belüftung zu einem tatsächlichen Rückgang des Verbrauchs — kein Wunder, denn der Kompressor muss weniger „gegen“ die schlechte Wärmeabfuhr arbeiten.

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  • Kleinere Kühlschränke: spürbare Wirkung in Form von ruhigeren Laufzeiten.
  • Ältere Geräte: größere Einsparung durch bessere Wartung.
  • Bei aktuellen Energiepreisen in Deutschland sparst du nicht die Welt pro Monat, aber über ein Jahr summiert sich das.

Weitere Profi-Tipps aus meiner Praxis

  • Stelle eine offene Schale Natron – kein Plastikbeutel. Das verhindert Feuchtigkeitsansammlung.
  • Nutze einen alten Socken oder ein Baumwolltuch als Halter für das Natron, falls es ziehen oder verrutschen könnte.
  • Ein kleiner USB-Ventilator, der die Luftzirkulation hinter dem Kühlschrank verbessert, kostet in Deutschland oft unter 10 € und hilft in schlecht belüfteten Küchen.
  • Kontrolliere im Herbst/winter, ob die Heizungsluft zu trocken ist — zu viel Staub im Raum führt schneller zu Ablagerungen im Kühlschrankbereich.

Fehler, die viele machen

  • Natron in einer Plastiktüte verstecken — dann kann es nichts aufnehmen.
  • Nur Geruch bekämpfen, aber die Kühlrippen nie reinigen.
  • Natron direkt an elektrischen Komponenten abstellen — Abstand halten.

Kurz gesagt: Das Natron ist kein Wundermittel für deine Stromrechnung, aber es ist ein günstiger Warnmelder und Geruchsfilter, der dich dazu bringt, endlich dort zu putzen, wo es wirklich zählt — und das spart am Ende Energie.

Fazit

Ich mache es so: alle paar Monate Natron aufstellen, Rückseite absaugen und prüfen — kein Aufwand, kleine Kosten, sichtbare Wirkung. Gerade in deutschen Haushalten, wo Platz und Belüftung oft knapp sind, lohnt sich dieser kleine Eingriff.

Hast du das schon ausprobiert — oder hast du einen anderen Haushalts-Trick gegen hohe Stromkosten? Schreib’s in die Kommentare, ich bin neugierig auf eure Erfahrungen.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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