Zeitungspapier unter dem Topf: Warum Köche das beim Kochen verstecken

Kennst du das: Ringe auf dem Holztisch, spritzendes Fett und eine Küche, die nach einer Schlacht aussieht? Ich habe oft in kleinen Berliner Küchen und auf Wochenmärkten gesehen, wie Zeitungspapier unter Töpfen landet — und nicht immer aus Faulheit.

Jetzt ist wichtig zu wissen: Einige Tricks sparen dir Zeit und Geld, andere sind gefährlich. Lies weiter, wenn du nicht willst, dass dein neuer Esstisch aus dem IKEA-Katalog einen Brandfleck bekommt.

Was steckt wirklich dahinter?

Viele übersehen die Gründe, weil es so simpel aussieht. In meiner Praxis habe ich sechs klare Motive entdeckt — vom Schutz bis zur Tradition.

  • Schutz der Arbeitsfläche: Zeitung nimmt Feuchtigkeit und Fettspritzer auf, bevor sie ins Holz ziehen.
  • Fettauffang beim Servieren: Auf Märkten oder Streetfood-Ständen verwenden Händler Zeitung, um Ölreste aufzunehmen und schneller aufzuräumen.
  • Geräuschdämmung: Auf Metall- oder Glasflächen reduziert ein Blatt das Klappern, wenn der Topf abgestellt wird.
  • Wackel-Ausgleich: Falttechnik kann kleine Unebenheiten ausgleichen — praktisch in alten Altbauküchen mit unebenen Tischen.
  • Schnelle Isolierung beim Transport: In kleinen Restaurants packen Köche Töpfe mit Zeitung, damit die Wärme draußen nicht sofort entweicht.
  • Tradition und Kosten: Auf Wochenmärkten in München oder Hamburg ist Zeitung billig und schnell verfügbar — €0,50 statt teurer Einwegunterlagen.

Aber Vorsicht: Das Risiko, das kaum jemand laut ausspricht

Ich war überrascht, wie oft Leute Zeitung direkt auf Herdplatten legen — das ist gefährlich. Zeitung ist brennbar und gehört nie in die Nähe offener Flammen.

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Wenn du das falsch machst, droht nicht nur ein Brand, sondern auch Rußflecken, die du nie wieder loswischst.

Wann du Zeitung lieber nicht benutzt

  • Bei direktem Kontakt mit Gas- oder Elektrokochfeldern.
  • Beim Frittieren — Funken oder heißes Fett entzünden Papier sehr leicht.
  • Wenn du Kinder oder Haustiere hast, die an Papier zerren könnten — Gefahr von Verbrennungen.

Wie du es richtig und sicher machst — mein getesteter Lifehack

Viele Tipps sind improvisiert. Ich habe verschiedene Varianten ausprobiert und diese Methode hielt sich als praktikabel und relativ sicher.

  • Schritt 1: Wähle nur unglänzende Zeitung (keine Hochglanzbeilagen).
  • Schritt 2: Falte zwei Lagen; je dicker, desto besser zum Aufsaugen.
  • Schritt 3: Lege Zeitung unter einen Untersetzer oder Topfuntersetzer (Trivet). Nie direkt zwischen Topfboden und Tisch.
  • Schritt 4: Nach Gebrauch sofort entsorgen oder in die Papiertonne werfen — nasse, ölverschmierte Zeitung gehört nicht ins Altpapier in manchen Gemeinden.
  • Schritt 5: Alternative: Backpapier oder wiederverwendbare Silikonuntersetzer sind teurer, aber langfristig sicherer.

Das Gefühl ist wie bei einem Kaffeefilter: Zeitung fängt die Sauerei, der Untersetzer schützt die Struktur darunter. In kleinen Küchen, z. B. in Köln oder Leipzig, habe ich das oft als pragmatische Zwischenlösung gesehen.

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Weitere praktische Tipps — schnell umsetzbar

  • Nutze Zeitung nur beim Servieren oder beim Abstellen heißer, aber nicht kochender Töpfe.
  • Für Brotzeit oder Fisch: Zeitung eignet sich zum Abdecken von Wurst- oder Fischresten, aber lieber auf einem Brett und nicht direkt auf Stoff.
  • Wenn du umweltbewusst bist: Achte auf lokale Mülltrennung — in vielen Kommunen in Deutschland gehört ölverschmiertes Papier in den Restmüll.
  • Kaufe langlebige Untersetzer bei IKEA oder in lokalen Haushaltsläden — Kosten oft zwischen 3–15 € und ersetzen die Wegwerf-Variante.

Und jetzt das Beste: Ein Mini-Experiment für dich

Probier das in deiner Küche: Stell einen heißen Topf auf einen Untersetzer, leg darunter Zeitung und beobachte 24 Stunden. Merke, ob Feuchtigkeit durchkommt oder ob die Zeitung Ruß abbekommt. Ich war erstaunt, wie viel Spritzer sie auffängt — aber auch, wie schnell sie unansehnlich wird.

By the way — wenn du in einer Mietwohnung in Deutschland mit empfindlichen Tischen wohnst, ist das eine kurzfristige Lösung, kein Dauerzustand.

Tipp: Bewahre ein kleines Bündel Zeitung separat auf, damit du nicht ständig alte, ölverschmierte Seiten am Ende des Monats in den Altpapiercontainer schmeißt.

Zum Schluss: Zeitung unter dem Topf ist kein Küchenwunder, sondern ein pragmischer Kniff mit klaren Grenzen. Er spart Zeit und Putzmittel, kann aber auch gefährlich sein, wenn man ihn falsch anwendet.

Was denkst du — nutzt du Zeitung in der Küche, oder hast du eine bessere, sichere Alternative? Schreib’s in die Kommentare.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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