Klempner warnen: Niemals diese Fette in den Abfluss gießen

Verstopfte Rohre zerstören entspanntes Wochenende schneller als ein Stromausfall. Ich habe bemerkt: Viele denken, warme Butter oder Bratfett sei harmlos — und stehen kurze Zeit später vor einem stinkenden Abfluss. Lies weiter, weil gerade jetzt (Bratenzeit, Feiertage, Jahresende) die Gefahr besonders groß ist.

Warum dein Abfluss so plötzlich zum Problem wird

In meiner Praxis sehe ich das immer wieder: Fett läuft flüssig ins Rohr, kühlt ab und wird hart — innen entsteht eine klebrige Schicht.

Das ist nicht nur eklig, sondern kann Leitungen langfristig beschädigen. Einmal verstopft, kommen hohe Reparaturkosten und ein saures Aroma in der Küche dazu.

Wie Fett im Rohr funktioniert — kurz und klar

Stell dir vor, dein Abfluss ist wie ein Engpass in einer Autobahn. Fett ist der Baustellenparkplatz, an dem sich alles staut.

Wenn warmes Fett auf Seifenreste und Essensreste trifft, entsteht eine zähe Masse — ähnlich wie Kerzenwachs, das Rohre auskleidet.

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Diese Fette sind die heimlichen Täter

  • Schwarte, Bratfett und ausgelassenes Speckfett
  • Butter und Margarine – besonders nachdem sie abkühlen
  • Fette Soßen, Bratenreste, Fond und Bratensäfte
  • Öle wie Kokosöl, Palmöl (fest bei Raumtemperatur) und auch Pflanzenöle in großen Mengen
  • Nussbutter oder dicke Aufstriche — kleben zusammen mit anderen Rückständen

Viele übersehen: auch pflanzliche Öle sind gefährlich, weil sie an anderen Partikeln anhaften und sich später verfestigen.

Typische Fehler, die du heute sofort stoppen solltest

  • Fett mit heißem Wasser weggespült — das schiebt es nur weiter ins Rohr.
  • Glauben, die Spülmaschine löst das Problem — sie transportiert Fett ebenfalls in den Abfluss.
  • Kaffeesatz mit Fett in den Ausguss — das klumpt und verstärkt die Blockade.
  • Einfach in die Biotonne kippen — in vielen Gemeinden nicht erlaubt.

Praxis-Hack: So entsorgst du Fett richtig (Schritt-für-Schritt)

Ich habe diese Routine getestet — sie ist simpel und spart Anruf beim Klempner.

  1. Nach dem Kochen Fett erst im Topf abkühlen lassen (nicht in den Abfluss schütten).
  2. Mit Küchenpapier die groben Rückstände auswischen.
  3. Flüssiges Öl oder Fett in ein altes Glas oder eine Dose gießen.
  4. Zusammen mit restlichem Hausmüll (Restmüll) entsorgen oder zum Wertstoffhof bringen — viele Kommunen nehmen kleine Mengen an speziellen Sammelstellen an.
  5. Pfannen mit heißem Wasser und Spülmittel auswaschen (nur nachdem das meiste Fett entfernt ist).

Übrigens: Du kannst gebrauchtes Speiseöl bis zu dreimal filtern und wiederverwenden — das spart Geld und reduziert Müll.

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Clevere Vorsorge: Tools und Tipps, die wirklich helfen

  • Sieb für die Spüle: fängt Food-Residuen auf.
  • Fettauffanggläser in der Küche: sieht ordentlich aus und ist praktisch.
  • Regelmäßig heißes Wasser mit Spülmittel durchlaufen lassen (kleine Mengen) — kein Freifahrtschein für große Fettmengen.
  • Wertstoffhof / Recyclinghöfe: Informiere dich bei deiner Stadt (z. B. Bürgeramt oder Webseite) — viele Gemeinden in Deutschland haben Sammelstellen.

Wenn’s doch mal klemmt

Ruhig bleiben: Bevor du zur Rohrzange greifst, probier eine Saugglocke oder biologischen Rohrreiniger (kein aggressives Chemiezeug, das Rohre und Umwelt schädigt).

Wenn das nicht hilft: ruf einen Profi. In Deutschland sind viele Klempner schnell ausgebucht — je früher du anrufst, desto besser.

Kurze Checkliste für deinen Alltag

  • Vor dem Abwasch: Pfanne mit Küchenpapier auswischen.
  • Kleines Glas für Ölreste bereitstellen.
  • Keine großen Fettmengen in die Biotonne werfen – check deine Kommune.
  • Bei Feiertagsbraten: Fett in Einmachglas sammeln und entsorgen.

Fett in den Abfluss zu kippen ist wie Müll in die Heizung schütten — es funktioniert kurz, kostet später aber Zeit, Nerven und Geld.

Zum Schluss: Hast du eine eigene Methode, Fett sauber zu entsorgen — oder eine Horror-Story von einer Rohrverstopfung? Teile sie unten, ich bin neugierig, welche Kuriositäten in deutschen Küchen passieren.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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