Backpulver auf dem Kühlschrank-Gitter? Der Trick, den Handwerker seit 30 Jahren nutzen

Staub, Fett und Küchennebel sammeln sich heimlich am Gitter deines Kühlschranks — und das kostet Energie, Ruhe und irgendwann Geld für die Reparatur. Ich habe das selbst oft gesehen: Ein Handwerker wischt, streut Natron und die Maschine läuft wieder ruhiger. Du solltest das jetzt lesen, weil die Heizsaison und Festtagskochen Schmutz beschleunigen — und die Strompreise in Deutschland keine Geduld haben.

Warum Schmutz am Gitter heimlich Geld frisst

Das Gitter bzw. die Kondensatorspulen an der Rückseite oder unten am Kühlschrank verliert Wärme in die Umwelt. Wenn sich Staub und Fett draufsetzen, isoliert das wie ein Deckenchen — der Kompressor muss härter arbeiten.

  • Staub + Fett = schlechtere Wärmeabgabe.
  • Mehr Arbeit für den Kompressor = höherer Stromverbrauch.
  • Fett bindet Schmutz langfristig — normale Staubsaugen reicht oft nicht.

Was Handwerker seit Jahrzehnten anders machen

Ich habe in Werkstätten und bei Hausbesuchen beobachtet, dass Profis statt scharfer Chemie oft Rein‑Natron (kein handelsübliches Backpulver mit Trennmitteln) als Paste nutzen. Es löst Fett, ist ungiftig und kostet in Deutschland bei dm, Rewe oder Aldi oft unter 3 € pro Packung.

Das ist kein Zauber — eher Pragmatismus: günstig, verfügbar und sicher, wenn man die Elektrik außen vorlässt.

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Der einfache Trick — Schritt für Schritt (3 Minuten Vorbereitung, 20 Minuten Arbeit)

  • Werkzeug: Staubsauger mit Bürstenaufsatz, alte Zahnbürste oder Drahtbürste mit weichen Borsten, Lappen, Handschuhe, Schüssel.
  • Material: Natron (backing soda), warmes Wasser.

So mache ich das in der Praxis:

  • Stecker ziehen oder Sicherung ausschalten — Sicherheit zuerst.
  • Kühlschrank leicht vom Wand abziehen, so dass du an das Gitter kommst.
  • Groben Staub mit dem Staubsauger absaugen.
  • 2 Teile Natron mit 1 Teil warmem Wasser zu einer streichfähigen Paste anrühren.
  • Paste auf das Gitter und sichtbare Spulen auftragen, 10–15 Minuten einwirken lassen.
  • Mit der Zahnbürste sanft nachbürsten, Schmutz löst sich wie Zahnstein.
  • Mit einem feuchten Tuch abwischen (nicht mit dem Wasser spritzen) und noch einmal absaugen.
  • Gerät zurückstellen und wieder anschließen.

Wichtig: Keine Hochdruckreiniger, kein Wasser in elektrische Bauteile spritzen und bei alten Kühlschränken Vorsicht mit verbogenen Lamellen.

Extra‑Tipps, die echte Handwerker nutzen

  • Für enge Lamellen: Schaschlikspieß + Lappen umwickeln, dann ziehen.
  • Bei hartnäckigem Fett: Paste länger einwirken lassen, maximal 30 Minuten.
  • Alle 6 Monate kurz checken — in Küchen mit viel Bratenfett lieber alle 3 Monate.
  • Wer auf Nummer sicher gehen will: ein offenes Schälchen Natron auf die Rückseite stellen — neutralisiert Gerüche und bindet etwas Feuchte.

Was du nicht tun solltest

  • Backpulver mit Bleichmitteln mischen — kann unerwünschte Reaktionen geben.
  • Metallspachtel verwenden — die Lamellen verbiegen leicht.
  • Elektrische Teile mit Wasser benetzen.

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Warum das wirklich Sinn macht (und nicht nur Öko‑Selbstbefriedigung)

Handwerker in Deutschland haben wenig Zeit, wollen aber, dass das Gerät lange läuft. Natron ist das, was sie greifen: günstig, ungiftig und effektiv gegen Fett. Es funktioniert wie eine Seife für Metall: löst Ablagerungen ohne aggressive Chemie.

Und ja — es fühlt sich auch besser an, wenn der Kühlschrank leiser läuft und der Stromzähler nicht in die Höhe schnellt.

Fazit

Der Trick ist simpel, ungefährlich und kostet kaum etwas: Rein‑Natron anrühren, Gitter reinigen, Energie sparen. Ich mache das bei meinen Haushaltschecks routinemäßig — die Ergebnisse sprechen für sich.

Hast du das schon probiert oder ein noch besseres DIY‑Rezept? Erzähl kurz: Wie oft reinigst du die Rückseite deines Kühlschranks?

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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