Der kalte Luftzug am Fenster nervt — und die Heizkosten in Deutschland steigen weiter. Wenn Du mitten in der Nacht spürst, wie der Raum auskühlt, willst Du sofort eine Lösung. Ich habe bemerkt, dass ein simples Kaugummi‑Plug in vielen Altbauwohnungen kurzfristig hilft. Lies weiter, wenn Du es heute Abend warm haben willst — ohne gleich zum Baumarkt zu rennen.
Warum dieser Trick überhaupt funktioniert
Es klingt banal: Ein Stück Kaugummi füllt Lücken und stoppt den Wind. In meiner Praxis als gelegentlicher Heimwerker habe ich das mehrfach ausprobiert — und zwar bei alten Holzfenstern mit schmalen Spalten.
- Kaugummi ist formbar wie Dichtmasse: Du drückst es in Ritzen, es passt sich an.
- Es dämmt kurzfristig gegen Zugluft und reduziert kalte Strömungen.
- In Deutschland mit vielen Altbauten und Einzelfenstern ist das ein schneller Notfall‑Trick.
Wann es hilft — und wann Du die Finger davonlassen solltest
Der Trick hat Grenzen. Provisorisch ja, dauerhaft nein. Sonst riskierst Du schmutzige Fensterrahmen und Probleme beim Entfernen.

- Gut geeignet: kleine Ritzen (1–5 mm), temporäre Abhilfe nachts oder bis zum Baumarktbesuch.
- Schlecht geeignet: sichtbare Stellen am Wohnzimmerfenster, frisch gestrichene Rahmen, Türen mit hoher Beanspruchung.
- Gefährlich: feuchte Bereiche mit Schimmelrisiko — Kaugummi speichert Schmutz und Feuchtigkeit.
Wie Du es richtig machst — Schritt für Schritt
Kurz, praktisch und ohne Drama. Ich habe das so gemacht:
- Material: frischer zuckerfreier Kaugummi, Einmalhandschuhe, kleiner Spachtel oder Plastikkarte.
- Forme den Kaugummi zu einer dünnen Wurst — nicht zu groß, sonst quillt er raus.
- Drücke ihn tief in die Lücke, streiche glatt. Ziel: die Luftroute unterbrechen, nicht dekorieren.
- Überprüfe nach ein paar Stunden: Hält die Stelle dicht? Falls nicht, nachpressen oder entfernen.
Warum Baumarkt‑Alternativen langfristig besser sind
Wenn Dir die Lösung längerfristig wichtig ist, spare Dir die Kaugummi‑Bastelei. Das schont kurzfristig das Portemonnaie, aber nicht langfristig.
- Schaumstoff‑Dichtungsband (selbstklebend) — kostet bei OBI oder Bauhaus 3–7 € pro Rolle, einfache Montage.
- Silikon oder Acryl (Kartusche) — langlebig, wetterfest; kostet ca. 5–10 €.
- Zugluftstopper (für Fenster) — schnelle und saubere Lösung, in Baumärkten und Discountern erhältlich.
So entfernst Du Kaugummi ohne Drama
Viele übersehen die Entfernung — und bereuen es. Ich habe gelernt: Geduld und die richtigen Mittel sparen Kratzer und Ärger.

- Erst aushärten: Lege einen Eisbeutel 10–15 Minuten auf den Kaugummi, dann vorsichtig abkratzen.
- Reste: Mit Isopropylalkohol oder Brennspiritus (aus der Drogerie/DM) einreiben, kurz einwirken lassen und abwischen.
- Hartnäckig: Spezieller Gummi‑Entferner oder warmes Spülwasser + Plastikkarte; immer zuerst an unauffälliger Stelle testen.
Ein kurzer Vergleich — Kaugummi vs. echte Dichtung
Stell es Dir so vor: Kaugummi ist wie ein schneller Kaffee unterwegs — macht wach, ersetzt aber nicht das Abendessen.
- Kaugummi: sofort, billig, sichtbar, schmutzanfällig.
- Dichtungsband/Silikon: kostet ein paar Euro mehr, sauber, langlebig, sieht besser aus.
By the way: In vielen deutschen Altbauten (Altbauwohnung, einfache Holzrahmen) ist so ein Notfalltrick verständlich — besonders bei kalten Nächten und Heizkostenabrechnungen, die uns allen im Nacken sitzen.
Zum Schluss: Wenn Du es heute sofort warm brauchst, probier den Kaugummi‑Trick — aber plane gleich einen Baumarkt‑Stopp (OBI, Hornbach, Bauhaus) für eine dauerhafte Lösung. Viele übersehen die Folgearbeit beim Entfernen.
Ich bin neugierig: Hast Du so einen Notfalltrick schon mal benutzt — oder warst Du kreativ mit anderen Materialien? Schreib’s in die Kommentare.









