Klempner warnen: Diese eine Gewohnheit kostet Sie 1.200€ pro Jahr in Reparaturen

Sie denken, ein bisschen Bratfett oder Öl in den Ausguss ist harmlos? Ich habe mit Klempnern in Berlin, München und Hamburg gesprochen — und das Bild ist dramatischer, als die meisten denken.

Warum Sie das jetzt lesen sollten: Wenn Sie diese Gewohnheit nicht heute stoppen, könnten Sie nächstes Jahr für Rohrreparaturen, Notdienste und Ersatzteile rund 1.200€ ausgeben. Das ist kein Schreckgespenst, das ist die Rechnung.

Warum das Fett zum Geldfresser wird

Ich habe bemerkt, wie schnell warmes Fett sich in Rohren verfestigt. Stellen Sie sich das Innere Ihrer Leitungen wie einen Kaffeefilter vor: Fett klebt, fängt Partikel und baut Schichten.

Viele übersehen, dass die Folgen nicht nur eine verstopfte Spüle sind — es sind:

  • häufige Notfall-Einsätze nachts oder am Wochenende (Stundensätze + Anfahrten),
  • jährliche Reinigungskosten für die Fallleitung oder das Hausanschlussrohr,
  • tausende Euro, wenn alte Rohre ausgetauscht werden müssen oder Rückstau entsteht.

Wie die Rechnung auf 1.200€ kommt

Klempner, mit denen ich gesprochen habe, rechnen konservativ:

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  • 3 Notdienste pro Jahr à ~120€ (abends/wochenends kann es mehr sein) = 360€
  • 1 größere Rohrreinigung inklusive Material = ~400€
  • kleinere Reparaturen, Dichtungen, Austausch von Siphons = ~200€
  • Folgekosten (Feuchtigkeit, Fliesen, ggf. Schimmel) = ~240€

Summe: ~1.200€ — und das ist keine Panikmache, das ist konservative Praxisrechnung.

Was Klempner wirklich tun, wenn Fett die Ursache ist

Ich stand bei drei Einsätzen am Waschbecken: Meist beginnt es harmlos, endet aber mit Stunden Arbeit und chemischen Mitteln, die das Rohr angreifen.

  • Erst versuchen sie mit heißem Wasser und Rohrspirale gegen die Verstopfung.
  • Wenn das nicht reicht: Hochdruckreinigung oder mechanische Entfernung von Fettklumpen.
  • Bei wiederholten Fällen wird das Rohrstück ausgetauscht — und das ist teuer.

So stoppen Sie die Kostenfalle — einfache Regeln

Sie müssen nicht handwerklich begabt sein, aber Sie brauchen Gewohnheiten.

  • Fett nach dem Kochen in ein altes Schraubglas kippen und im Kühlschrank festwerden lassen.
  • Das fest gewordene Fett in den Restmüll werfen oder — besser — zum Wertstoffhof bringen, wo Altöl angenommen wird.
  • Pfannen mit Küchenpapier auswischen, bevor Sie sie abspülen.
  • Sieb im Abfluss nutzen und regelmäßig leeren.
  • Keine chemischen Rohrreiniger: Sie greifen Dichtungen und Plastikrohre an — langfristig teurer.

Sofort-Hack: Der 2-Minuten-Trick, der am meisten spart

Ich habe das selbst ausprobiert: Stellen Sie ein leeres, hitzefestes Glas neben den Herd. Gießen Sie nach dem Braten das warme Fett hinein. Wenn voll, abkühlen lassen, verschließen und im Restmüll entsorgen.

Warum das funktioniert: Fett verfestigt sich und kann so sicher gesammelt werden — statt in Rohren zu verklumpen.

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Nicht-obvious Tipps, die Klempner selten nennen

  • Geben Sie kleine Mengen Speiseöl (Ölreste) nicht in die Biotonne — das lockt wilde Tiere und stört die Kompostierung.
  • Viele deutsche Städte (Wertstoffhöfe) nehmen Altöl/Altfett an — informieren Sie sich auf der Webseite Ihrer Gemeinde.
  • Wenn Sie eine Mietwohnung haben: Sprechen Sie mit dem Hausmeister. Frühzeitige Reinigungen der Fallrohre kosten in Hausgemeinschaften deutlich weniger als Notdienste pro Wohnung.

Was Sie tun können, wenn es bereits tropft oder stinkt

By the way: Wenn der Abfluss langsam wird, warten Sie nicht. Probieren Sie diese Reihenfolge:

  • Mehrfach mit kochendem Wasser durchspülen (vorsichtig, bei Kunststoffrohren mäßig heiß).
  • Ein halbes Glas Natron, dann Essig dazugeben, 10–15 Minuten einwirken lassen, mit heißem Wasser nachspülen.
  • Wenn das nichts bringt: Rohrspirale oder Pömpel versuchen.
  • Und wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie einen geprüften Klempner. Ein kleiner Einsatz jetzt erspart größere Kosten später.

Kurze Checkliste für Ihre Küche (aus meiner Praxis)

  • Ein Glas für Fettreste bereitstellen.
  • Abflusssieb täglich leeren.
  • Scharfe, aber einfache Handwerkzeuge (Pömpel, Rohrspirale) griffbereit haben.
  • Reparaturen nicht aufschieben — Klempnerstunde ist oft günstiger als Tagessatz für Schadensbegrenzung.

Ich habe gesehen, wie Haushalte durch kleine Verhaltensänderungen ihre Jahreskosten drastisch reduziert haben. Das ist keine Raketenwissenschaft — es ist Gewohnheit.

Wollen Sie, dass ich eine einfache Anleitung poste, wie man Fett richtig sammelt und entsorgt (inkl. Foto-Workflow)? Oder haben Sie schon eine Küchen-Rettungsstrategie, die bei Ihnen funktioniert? Teilen Sie Ihre Erfahrung unten.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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