Klempner warnen: Dieses Öl gehört niemals in den Abfluss

Verstopfte Rohre mitten im Feiertagsstress? Ich habe bemerkt, dass nach Braten und Pommes die meisten von uns einfach das Öl in die Spüle kippen. Genau deshalb solltest du jetzt weiterlesen: ein einziger Löffel falsch entsorgtes Öl kann teure Rohrreparaturen und stinkende Probleme in ganzen Straßen verursachen.

Viele übersehen, wie schnell Fette in Hausleitungen und im städtischen Abwassersystem zu einer regelrechten Verstopfung werden. In meiner Recherche mit mehreren Klempnern zeigte sich: das ist vermeidbar — wenn du weißt, wie.

Warum dieses Öl den Abfluss ruiniert

Wenn heißes Bratöl in den Abfluss gelangt, scheint es harmlos. Aber sobald es abkühlt, wird es zäh und klebrig.

Fett verhärtet sich wie Zement und verbindet sich mit Seifenresten zu festen Klumpen. Diese Klumpen – oft als Fettberg bezeichnet – sammeln Haare, Papier und alle möglichen Partikel.

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  • Rohrverengungen führen zu langsamerem Abfluss oder ganzem Stau.
  • Sanierungsarbeiten in älteren Häusern können hunderte Euro kosten.
  • Städtische Kanalnetze werden belastet; in Großstädten wie Hamburg oder Berlin waren schon massive Reinigungsaktionen nötig.

Unterschied: Speiseöl vs. Motoröl

Beides gehört niemals in den Abfluss. Aber die Entsorgung unterscheidet sich:

  • Speiseöl (Sonnenblumen-, Raps-, Olivenöl): organisch, aber verfestigt problematisch; kann teilweise wiederverwertet werden.
  • Altöl / Motoröl: giftig, umweltgefährdend, gehört zu Schadstoffen — zur Sammelstelle oder Werkstatt bringen.

Was Klempner am häufigsten sehen — und wie teuer es wird

Ich habe mit Installateuren gesprochen: Die häufigsten Notfälle entstehen nach Wochen mit Fettablagerungen. Das Ergebnis: langsamer Abfluss, Gerüche, in schlimmen Fällen Rückstau.

  • Kurzfristige Lösung: chemische Rohrreiniger helfen selten dauerhaft und schädigen Rohre.
  • Dauerhafte Lösung: professionelle Rohrreinigung oder Rohrsanierung.
  • Folge: Reparaturkosten können schnell in die Hunderte gehen — oft vermeidbar.

Praktische Life-Hacks: So entsorgst du Öl richtig (Schritt-für-Schritt)

Hier ist ein konkreter Ablauf, den du sofort anwenden kannst — getestet in meiner Küche und empfohlen von Klempnern:

  • Abkühlen lassen: Lass das Öl im Topf oder Pfanne abkühlen, aber nicht härten lassen.
  • Abseihen (optional): Speisereste mit Sieb entfernen und in den Restmüll geben.
  • Umpacken: Gieße das abgekühlte Öl in ein dichtes Glas oder eine leere PET-Flasche.
  • Verschließen und beschriften: Deckel zu, „Altöl Speiseöl“ drauf — damit der Müllwerker weiß, was drin ist.
  • Richtig entsorgen:
    • Kleine Mengen: verschlossene Flasche in den Restmüll (nicht in die Biotonne).
    • Große Mengen: bring sie zum Wertstoffhof (Altölannahme) oder zu speziellen Sammelstellen deiner Stadtwerke.

Nicht offensichtlicher Tipp: Wenn du öfter frittierst, sammle Öl in einer wiederverwendbaren Kanister‑Flasche und bring es einmal im Quartal zur Sammelstelle. Das spart Platz und Ärger.

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Weitere clevere Tricks

  • Kaffeesatz oder Katzenstreu: Mische kleine Mengen Öl damit, es bindet und lässt sich in festem Zustand in den Restmüll geben.
  • Alte Tetrapaks oder Milchkartons: Ideal zum Auffangen, da sie sich leicht entsorgen lassen.
  • Wiederverwenden: Öl für 1–2 weitere Bratgänge filtern und dunkel lagern — aber nicht ewig verwenden!
  • Motoröl: Auf keinen Fall in den Hausmüll; zu Recyclinghöfen oder Werkstätten bringen.

Mythen, die du vergessen kannst

  • „Warmes Öl mit heißem Wasser weggespült“ — hilft kurzfristig, verschlimmert langfristig das Problem.
  • „Spülmittel löst alles“ — Spülmittel kann Fett zerteilen, aber die Rückstände bilden zusammen mit anderen Stoffen wieder Ablagerungen.
  • „Kleine Mengen sind okay“ — auch kleine, regelmäßige Gaben summieren sich zu großen Ablagerungen.

Übrigens: In vielen Städten gibt es Sammelaktionen nach Feiertagen — check die Webseite deiner Stadt (Stadtwerke, Wertstoffhof). Das spart Weg und Gebühren.

Kurzfazit

Ein Löffel Öl fühlt sich harmlos an, kann aber Rohre, Kanalnetze und deinen Geldbeutel ruinieren. Gieß kein Öl in den Abfluss — packe es um, sammle es und bring es zur richtigen Stelle.

Was machst du mit deinem Bratöl nach dem Kochen — wirf einen Tipp in die Kommentare und hilf anderen, Ärger (und teure Klempnerrechnungen) zu vermeiden?

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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