Backpulver auf dem Kühlschrank – warum Energieexperten das täglich tun

Stinkt die Küche öfter nach Bratfett oder läuft dein Kühlschrank ständig? Ich bemerkte bei Hausbesuchen mit Energieberatern ein kleines Ritual: ein offenes Schälchen mit Backpulver auf dem Kühlschrank. Klingt banal — aber es hat praktische Gründe. Lies weiter, wenn du Zeit und Strom sparen und unangenehme Gerüche loswerden willst.

Warum das überhaupt jemand tut

In meiner Praxis bei Energiespar-Checks sah ich es häufiger: Haushalte, die auf einfache, günstige Tricks setzen. Viele übersehen, dass kleine Maßnahmen oft großen Unterschied machen können — gerade in deutschen Küchen, wo viel gebraten wird und es im Winter schnell feucht wird.

Das steckt hinter dem Backpulver-Trick

  • Backpulver neutralisiert Gerüche — es reagiert mit säurelastigen Geruchsmolekülen und reduziert so wahrnehmbare Düfte.
  • Ein offenes Behältnis fängt Staub und Fettpartikel ab, bevor sie sich in Ritzen am Kühlschrank sammeln.
  • Es ist günstig und sofort verfügbar: Du findest Backpulver in jedem DM, Rossmann, REWE oder Aldi für unter ein paar Euro.

Was Backpulver wirklich kann — und was nicht

Ich habe es selbst getestet: Ein kleiner Teller mit Backpulver reduziert den Geruch deutlich. Aber bitte realistisch bleiben.

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  • Fakt: Backpulver hilft gegen Gerüche und leichte Feuchtigkeit.
  • Nicht wahr: Es macht deinen Kühlschrank energieeffizient im technischen Sinn.
  • Nicht empfohlen: Backpulver ersetzt keine Wartung — wenn die Türdichtung porös ist, läuft das Gerät trotzdem länger.

Wie das mit Energie zusammenhängt

Der Zusammenhang ist indirekt. Wenn Fett und Schmutz an Dichtungen und Lüftungsschlitzen haften bleiben, muss der Kühlschrank härter arbeiten. Viele Energieberater nutzen daher einfache Reiniger und Tricks wie Backpulver, um die Umgebung sauber zu halten — weil saubere Dichtungen weniger Luftaustausch bedeuten.

So machst du es richtig — meine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ich probierte mehrere Varianten und diese hier ist am praktikabelsten für deutsche Küchen (und für deine Geduld):

  • Schritt 1: Kaufe 1–2 Päckchen Backpulver (DM/Rossmann, ca. €0,50–€2).
  • Schritt 2: Nimm eine flache, offene Schale oder ein altes Marmeladenglas ohne Deckel.
  • Schritt 3: Fülle 2–3 Esslöffel Backpulver hinein — nicht mehr brauchen.
  • Schritt 4: Stelle das Gefäß auf die Oberseite des Kühlschranks, aber nicht direkt vor Lüftungsschlitzen.
  • Schritt 5: Wechsel das Backpulver alle 4 Wochen oder wenn du merkst, dass der Effekt nachlässt.

Übrigens: Ein offenes Päckchen im Kühlschrankfach funktioniert noch besser gegen Gerüche, aber auf dem Kühlschrank ist es praktisch gegen aufsteigende Küchengerüche und Fettdunst.

Fehler, die viele machen

  • Backpulver in verschlossenen Tüten lassen — das bringt nichts.
  • Das Gefäß direkt auf Ventilatoren oder Kompressor stellen — dann wird die Luftzirkulation gestört.
  • Auf Backpulver als Reparaturwunder setzen — mechanische Probleme bleiben bestehen.

Ein schnelles Experiment, das ich durchgeführt habe

Ich stellte zwei identische Schalen mit Backpulver auf: eine auf den Kühlschrank, eine in die Arbeitsfläche daneben. Nach einer Woche war die Schale über dem Kühlschrank merklich weniger feucht und roch neutraler — weil dort die aufsteigenden Geruchspartikel früher aufgefangen werden. Ich war überrascht, wie simpel der Effekt war.

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Extra-Tipps für deutsche Haushalte

  • Wenn du oft kochst: Wechsel das Backpulver öfter, besonders nach Brat- oder Fischtagen.
  • Stelle sicher, dass der Kühlschrank genügend Abstand zur Wand hat (mindestens 5 cm) — das ist wichtiger für die Effizienz als jedes Hausmittel.
  • Für Allergiker: Verwende stattdessen Aktivkohle, wenn Staub ein Problem ist.

Vergleich: Backpulver wirkt wie ein einfacher Kaffeefilter für die Luft — es nimmt Geruchspartikel auf, ohne viel Technik.

Fazit

Backpulver auf dem Kühlschrank ist kein Wundermittel, aber ein kluger, billiger Trick: Es mindert Gerüche, fängt Fett und schützt Dichtungen indirekt. In meiner Praxis habe ich gesehen, dass Energieberater solche einfachen Mittel schätzen, weil sie sofort wirken und kaum kosten.

Hast du das schon ausprobiert — oder hast du einen anderen Haushaltstrick, den Energieberater überraschen würde? Teile deine Erfahrung unten.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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