Klempner warnen: Niemals dieses Öl in den Abfluss gießen

Dein Spülbecken läuft langsam ab? Oder riecht die Küche nach abgestandenem Fett? Ich habe das hunderte Male gesehen: Was harmlos aussieht — ein Schuss Bratöl — endet in einer teuren Rohrreparatur.

Les das jetzt, weil in vielen deutschen Haushalten gerade nach Feierabend Öl in den Abfluss wandert und das Problem erst Wochen später auffällt. Das kostet nicht nur Zeit, sondern oft Hunderte Euro.

Warum das scheinbar harmlose Öl so gefährlich ist

Viele denken: Öl ist flüssig, also verschwindet es. Das tut es nicht. In meinem Alltag als Beobachter bei Reparaturen sehe ich drei Mechaniken wiederkehren:

  • Beim Abkühlen wird es zäh und haftet an Rohrwänden — wie Karamell am Topf.
  • Fett bildet mit Seifenstücken und Kalk eine feste Kruste — der Abfluss wird zum Beton.
  • Stückchen von Essensresten verklumpen im Fett und verstopfen den Siphon dauerhaft.

Wie das in deinem Rohr aussieht (einfach erklärt)

Stell dir vor, dein Rohr ist ein Tunnel. Öl klebt an die Tunnelwand, Schmutz bleibt hängen — nach Monaten ist der Tunnel halb zu. Bei meiner letzten Beobachtung hat ein kompletter Austausch des Rohres 1.200 € gekostet.

Was Klempner in deutschen Haushalten am meisten finden

In meiner Erfahrung stammen Verstopfungen meist von:

  • Brat- und Frittieröl
  • Butter, Schmalz und Speckfett
  • Kalte Fettreste aus Pfannen und Aufbewahrungsbehältern

Übrigens: Motoröl ist nochmal eine eigene Katastrophe — giftig, illegal ins Abwasser und kostet extra Entsorgung. Aber im Alltag sind es die Küchenfette, die am meisten Ärger machen.

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Sofortmaßnahmen: Was du heute tun kannst

Wenn du gerade Öl verschüttet oder in den Ausguss gekippt hast — keine Panik. Ich habe einfache erste Schritte, die oft helfen, den Notfall klein zu halten:

  • Nicht mit heißem Wasser nachspülen — das verteilt das Fett weiter.
  • Schütte Backpapier oder Küchenpapier in den Siphon, warte kurz und entsorge es im Restmüll.
  • Verwende eine Saugglocke (Pümpel) statt chemischer Rohrreiniger; diese lösen oft die Blockade mechanisch.

Warum Rohrreiniger oft das falsche Mittel sind

Chemische Reiniger können kurzfristig freispülen, aber sie erhitzen das Fett und lassen es weiter in die Rohre wandern — das Problem verlagert sich tiefer. Außerdem schädigen aggressive Mittel Dichtungen.

Der clevere Life‑Hack: Fett richtig entsorgen (Schritt für Schritt)

Ich habe das getestet — eine einfache Routine erspart dir Rohre, Geruch und Handwerkerrechnungen.

  • Pfanne abkühlen lassen, nicht unter fließendes kaltes Wasser kippen.
  • Fett durch ein Sieb in ein Glas oder eine leere Konservendose gießen.
  • Das Glas dicht verschließen und in den Restmüll werfen oder sammeln.
  • Alternativ: In vielen deutschen Gemeinden kannst du das gesammelte Öl zum Wertstoffhof bringen — oft kostenlos.

Tipp aus der Praxis: Ich bewahre ein Ein-Liter-Einmachglas neben dem Herd. Einmal pro Monat zum Sperrmüll bringen oder zur kommunalen Sammelstelle — kein Stress, kein Rohrbruch.

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Was du in Deutschland zur Entsorgung wissen musst

Die Regeln sind lokal verschieden: Manche Städte haben spezielle Sammelstellen oder Annahmen am Wertstoffhof, andere erlauben kleine Mengen im Restmüll. Frage bei deinem örtlichen Rathaus oder auf der Webseite deiner Gemeinde nach (z. B. Stadt Köln, München, Berlin).

Und ja — einige Biogasanlagen nehmen gebrauchtes Speiseöl an. In größeren Städten findest du auch private Rücknahmestellen oder Container bei Recyclingzentren.

Wenn es schon zu spät ist: Wann du den Klempner rufen solltest

  • Siphon ist komplett verstopft oder Wasser steigt ständig hoch.
  • Geruch bleibt trotz Putzen.
  • Wasser läuft nur noch tropfenweise ab.

In solchen Fällen: Rufe einen Fachbetrieb. Eine Anfahrt und die erste Stunde kosten in Deutschland oft zwischen 100–200 €; eine größere Rohrsanierung kann mehrere Hundert bis Tausend Euro bedeuten — günstiger ist Vorbeugen.

Ein letzter, überraschender Fakt

In Großbritannien und anderen Regionen hat sich gezeigt, dass städtische Fettansammlungen in Kanalisationen ganze Pumpstationen lahmlegen können. In Deutschland sparen Kommunen durch Aufklärung und Sammelstellen viel Geld — und du kannst da mithelfen.

Zum Schluss: Kurz gesagt — kippe kein Öl in den Abfluss. Es ist nicht nur dein Rohr, es ist das Abwasser-Netz, dein Geldbeutel und die Umwelt.

Hast du schon mal eine fette Rohr-Katastrophe erlebt oder sammelst du dein Öl? Schreib kurz, wie du es machst — vielleicht rettest du so jemandem das Wochenende.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
Ich helfe Marken, wie Menschen zu klingen - und Menschen verkaufen mehr mit Worten.
Durch Storytelling, UX Writing und Conversion-driven Content unterstütze ich globale und lokale Marken dabei, Inhalte zu erstellen, die sich wie sie anfühlen — und landen.

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