Klempner warnen: Diese eine Seife zerstört Ihre Rohre langfristig

Der Abfluss läuft nur noch tröpfchenweise, es riecht muffig aus dem Siphon und der Klempner will 200–400 € sehen — klingelt das vertraut? Viele denken, das sind Haare oder Fett. In Wahrheit ist es oft dieselbe Seife, die Du täglich benutzt.

Jetzt handeln lohnt sich: Winterkälte und hartes Wasser in Deutschland machen aus harmlosen Seifenrückständen schnell einen festen Belag. Lies weiter — ich erkläre, welche Seife das ist, wie Du das erkennst und wie Du das Problem ohne teure Handwerkerrechnung stoppst.

Warum diese Seife nicht harmlos ist

Ich bemerkte das erste Mal vor ein paar Jahren in meiner Praxis: ein Haushalt, der regelmäßig günstige Kernseife und Waschstücke in die Spüle schrubbte. Nach Monaten: verstopfter Abfluss und eine Schicht, die sich an den Rohren wie Beton anfühlte.

Technisch kurz: Viele billige, stark fetthaltige Seifen reagieren mit dem kalkhaltigen Wasser (Calcium/Magnesium) in Deutschland. Dabei entstehen unlösliche Seifenminerale — zäh, klebrig, und mit der Zeit hart wie eine Kruste.

So funktioniert die Verstopfung — bildlich erklärt

Stell Dir vor, Deine Rohre sind ein Kaffeefilter. Seifenreste sind die Kaffeepartikel. Wenn noch hartes Wasser dazukommt, backen die Reste fest. Je kälter die Rohre (Keller, unbeheizte Rohre) oder je weniger Spülwasser, desto schneller entsteht eine zementartige Schicht.

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Wie Du das Problem erkennst

  • Langsamer Ablauf von Waschbecken oder Dusche trotz regelmäßigem Reiniger.
  • Beige/weiße schmierige Schicht am Siphon oder an Rohrenden.
  • Muffiger Geruch, der aus dem Abfluss kommt.
  • Wiederholte Klempnerbesuche wegen „unklarem“ Rohrzustand.

Welche Seife solltest Du meiden?

Viele übersehen, dass nicht jede Seife gleich ist. In Deutschland findest Du solche Produkte oft bei Discounter-Marken (Lidl, Aldi) oder Drogerien (Rossmann, DM) — vor allem billige Kernseifen und Industrie-Seifen, die für Wäsche oder grobe Reinigung gedacht sind.

  • Hochalkalische Kernseife / Schmierseife in großen Mengen
  • Fette Reinigungsseifen, die direkt in den Abfluss gespült werden
  • Seifenstücke, die für Textilien gedacht sind und per Hand ausgewaschen werden

Was Klempner in Deutschland empfehlen (aus meiner Praxis)

Ich hörte von Kollegen aus Berlin bis München dass die Rechnung oft gleich aussieht: Siphon ausbauen, Rohrspirale ansetzen, ggf. Hochdruckspülung oder Austausch von Rohren in älteren Häusern. Das läppert sich.

Wichtig: Chemische Abflussreiniger mit starken Laugen greifen Dichtungen und Rohre an — kurzfristig okay, langfristig problematisch.

Sofortmaßnahmen: Schritt-für-Schritt

Wenn Dein Abfluss schon spinnt, probiere das zuerst — einfache, sichere Schritte, die ich selbst oft empfehle:

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  • Stopp sofort die Verwendung der verdächtigen Seife.
  • Stelle einen Eimer unter den Siphon, schraube den Siphon ab (meist per Hand oder mit Rohrzange) und reinige ihn manuell.
  • Spüle danach sehr heißes Wasser durch (kochendes Wasser vorsichtig verwenden — bei Kunststoffrohren zuerst nur heißes Wasser aus dem Wasserhahn). Das löst fette Anteile.
  • Bei hartnäckigen Ablagerungen: biologischer Abflussreiniger (Enzyme) verwenden — wirkt sanfter auf Rohre als Laugen.
  • Wenn nichts hilft: Rohrspirale (Hand-Auger) aus dem Baumarkt (OBI, Hornbach, Bauhaus) verwenden oder den Klempner rufen.

Praktischer Life-Hack zur Vorbeugung (funktioniert wirklich)

Viele übersehen den einfachsten Trick: fange Seifenreste ab und spüle regelmäßig mit Volumenwasser. So geht’s Schritt für Schritt:

  • Installiere ein einfaches Sieb im Abfluss (2–5 € aus dem Baumarkt).
  • Nach dem Einseifen: seifenreiche Bereiche kurz mit einer Tasse heißem Wasser nachspülen.
  • Einmal pro Woche: 1 EL Natron in den Abfluss geben, mit 100–200 ml Essig nachspülen (Vorsicht bei zu heißem Wasser direkt danach) — das löst leichte Beläge und neutralisiert Geruch.
  • Verwende statt der fetthaltigen Kernseife besser pH-neutrale Flüssigseife oder Syndet-Produkte; sie hinterlassen deutlich weniger Rückstände.

Was Du auf keinen Fall tun solltest

  • Misch Chemikalien nicht (z. B. Essig + Chlorreiniger) — gefährliche Gase!
  • Gieße keine großen Mengen Fett oder Seifenreste in den Abfluss.
  • Vertraue nicht allein auf schnelle Laugenreiniger als Dauerlösung — sie schädigen Dichtungen.

Übrigens: In vielen deutschen Regionen ist das Leitungswasser hart. Das ist nicht Deine Schuld — aber es macht die Folgen von fetthaltiger Seife schlimmer.

Fazit

Diese eine Seifenart (stark fetthaltige, hochalkalische Kern- oder Industrie‑Seife) ist nicht direkt „böse“, aber in Kombination mit hartem Wasser und kalten Rohren kann sie langfristig Rohre verstopfen. Ich habe das oft gesehen: Klempnerarbeit, die hätte vermieden werden können.

Was ist Deine Erfahrung — hattest Du schon einmal verstopfte Rohre wegen Seifenresten? Schreib kurz, welche Seife Du benutzt, und wo Du wohnst (z. B. Berlin, Köln, München) — das hilft anderen Lesern.

Efrat Wienberg
Efrat Wienberg

Hallo, ich bin Efrat 👋
KI-Texter, Content-Coach & zertifizierter Content-Spezialist (Hubspot sagt es 😉)
Fließend Englisch, Hebräisch ... und menschlich.
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